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Gastrofix-Gründer und -CEO Dirk Owerfeldt

Das Berliner Unternehmen Gastrofix hat eine turbulente Geschichte hinter sich. Gastrofix war schon einmal ein gestandenes Unternehmen – vor der Dotcom-Blase. Zu der Zeit hatte Gründer Dirk Owerfeldt 130 Mitarbeiter, 12.000 Kunden, darunter McDonald’s, Lufthansa oder Pizza Hut. Das Unternehmen plante einen Börsengang – doch dann platzt die Blase. Alles geht zurück auf Null bei Gastrofix. Das Unternehmen wird nach Italien an das börsennotierte TC Systems verkauft.

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2010 entscheidet sich Owerfeldt schließlich, den Unternehmensnamen zurückzukaufen. Gastrofix startet neu mit vier Mitarbeitern. Das Team entwickelt ein cloud-basiertes Kassensystem für Apple iPad und iPhone. Offenbar eine gute Entscheidung von Owerfeldt: Mittlerweile arbeiten mehr als 25 Mitarbeiter für Gastrofix. Mehr als 6.000 Lizenzen hat das Unternehmen in Europa verkauft. Das System kann in Restaurants, Bars, Hotels, oder Franchise-Ketten genutzt werden. Zudem bietet Gastrofix eine White-Label-Lösung an.

Die Entwicklung hat nun auch einen großen Investor überzeugt: Der Londoner VC Entrée Capital investiert vier Millionen US-Dollar in der Serie-A-Finanzierungsrunde.

Als Kassensystem-Anbieter konkurriert Gastrofix mit erfolgreichen Firmen wie Orderbird, das im Juni den Wettbewerber Pepperbill übernommen hat. Auch Payment-Anbieter SumUp oder iZettle zählen dazu. Der neue Investor glaubt aber dennoch an das Potenzial von Gastrofix „Trotz des starken Wettbewerbs hat sich das Management von Gastrofix mit einer klugen Positionierung im Markt durchgesetzt. Gastrofix versteht den Bedarf an Innovationen im POS-Markt mit seiner einzigartigen Lösung und einer beispiellosen Kundenbindung zu bedienen“, sagt Avi Eyal, General Partner bei Entrée Capital.

Hier könnt ihr die gesamte Geschichte von Gastrofix nachlesen.

Bild: Gastrofix