Fashionette verkauft Designer-Handtaschen

Das Düsseldorfer Unternehmen Luxury Fashion Trade, das den Webshop Fashionette betreibt, geht mehrheitlich an die Hamburger Beteiligungsgesellschaft Genui. Der Sirius Seedfonds und die NRW-Bank verkaufen ihre Anteile an dem Online-Händler, der Designer-Handtaschen und teure Accessoires anbietet. Beide Gesellschafter waren bereits 2009 in das Unternehmen eingestiegen und hielten zuletzt 43 Prozent. Auch weitere Altinvestoren verkaufen ihre Anteile an Genui.

Auf Nachfrage von Gründerszene machte Fashionette zunächst keine Angaben zu der Summe, die bei dem Deal geflossen ist. Auch ist noch unbekannt, wie viele Anteile Genui insgesamt übernommen hat.

Update, 29.9., 16:45 Uhr: Fashionette informierte heute, dass Genui 75 Prozent der Unternehmensanteile übernommen habe. Das Gründer- und Managementteam halte die übrigen 25 Prozent. Zum Kaufpreis äußerte sich die Firma noch immer nicht.

Die erste Version dieses Artikels erschien am 24. September.

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Zuletzt war es um Fashionette ruhig geworden – seit 2012 hat es keine Veränderung in der Gesellschafterliste gegeben. Anfang 2011 bekam das Startup 1,5 Millionen Euro in einer zweiten Finanzierungsrunde, zuvor hatten schon Business Angels wie Thomas PromnyFrederik Fleck oder Gerrit Seidel investiert.

Der Onlineshop ging im Oktober 2008 an den Start und wurde von Fabio LabriolaRonald Reschke und Sebastian Siebert gegründet. Die jüngsten Geschäftszahlen im Bundesanzeiger zeigen, dass Fashionette 2013 über 13 Millionen Euro umsetzte und sich dem Break Even näherte. Heute besteht das Sortiment des Unternehmens aus 5.000 Artikeln von über 70 Marken wie Prada, Gucci und MiuMiu. Das Besondere: Kunden können die teuren Produkte auf Raten kaufen. So soll es auch weniger gut betuchten ermöglicht werden, sich Designerstücke leisten zu können.

Bild: Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von lrumiha