„Es macht Spaß, ganz von Anfang mit dabei zu sein“

Gerald Asamoah geht unter die Gründer: Der ehemalige Profifußballer, der schon in das Stuttgarter Startup Waschpakete.de investiert hat, ist einer der vier Macher von Bside-Me. Die Kölner Firma entwickelt für Sportler, Schauspieler oder Moderatoren eigene Apps, über die sie engeren Kontakt zu ihren Fans halten können. Seit diesem Donnerstag ist die erste, für Asamoah entwickelte App zum Download verfügbar. Der Fußballer kann so Fotos für seine Fans hochladen oder Fragen beantworten, App-Nutzer sollen außerdem eine persönliche Glückwunsch-SMS von Asamoah zum Geburtstag erhalten.

Der ehemalige deutsche Nationalspieler kickt mittlerweile in der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04 und hat offenbar genügend Zeit, sich beruflich neu zu orientieren: „Es geht nicht nur darum, eine Firma mitzugründen“, sagte Asamoah gegenüber Gründerszene. „Ich versuche ja auch wirklich, mich zu engagieren und mit meinen Möglichkeiten zu helfen.“

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Asamoah, der in Ghana geboren wurde, ist nicht der erste Fußballer, der mit Startups Geld machen will: Auch der zukünftige Bayer Robert Lewandowski und Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann sind an jungen Unternehmen beteiligt. „Ich kann es verstehen. Es macht Spaß, ganz von Anfang mit dabei zu sein“, kommentiert Asamoah diesen Trend.

In den kommenden Tagen will Bside-Me weitere Apps von Prominenten in den App-Store laden, wie Mitgründer Burkhard Mathiak bestätigt. Mathiak war Schalke-Pressesprecher und hatte die Idee für das Produkt. Neben ihm und Asamoah gehören noch die Sängerin Anja Odenthal sowie der Produktmanager John Fox zum Gründerteam, das das Startup bisher aus eigener Tasche finanziert.

Die Apps von Bside-Me sollen rein werbefinanziert sein – weder Fans noch Prominente müssen also Geld für die Nutzung zahlen. Die teilnehmenden Sportler, Moderatoren oder Schauspieler sollen an den Werbeeinnahmen beteiligt werden. Vor allem für Promis, die zwar bekannt seien, aber trotzdem nicht viel verdienten, sei die App interessant, meint Mathiak.

Unsere Übersicht mit weiteren Promis, die in Startups investieren oder selbst gegründet haben: 

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Ashton Kutcher ist DER Star-Investor unter den Celebritys. Mit seiner Rolle in Two and a Half Men gilt er als der bestbezahlte Sitcom-Darsteller (700.000 US-Dollar pro Episode). Seine Millionen investierte er schon in Airbnb, Skype, Spotify, Uber, Flipboard oder Fab – und in die gescheiterten deutschen Startups Amen und Gidsy. Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von TechCrunch

Bild: Bside-Me