Gini Finanzierung Main Incubator

Die Gründer von Gini: Holger Teske (CTO) und Steffen Reitz (CEO)

Gini: Nach Traxpay das zweite Investment des Main Incubator

Das in München ansässige Startup Gini, ehemals Smarchive, hat einen neuen Lead-Investor: Die Commerzbank-Tochter Main Incubator investierte zusammen mit weiteren Altinvestoren, darunter T-Venture und Check24, in der Serie-A Finanzierungsrunde in das junge Technologie-Unternehmen. Die genaue Summe, die investiert wurde, ist jedoch nicht bekannt.

Mit der B2B-Software von Gini lassen sich Dokumente verwalten und sortieren. Auch Scans oder Fotos von Rechnungen, Belegen oder Verträgen können in Echtzeit analysiert und darin enthaltene Daten extrahiert werden. Die Technologie von Gini kann über eine Schnittstelle in bereits bestehende Programme integriert werden. Gini konkurrierte auch mit der Dokumenten-App Doo von Frank Thelen, die im März eingestellt wurde. 

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Der neue Gini-Investor Main Incubator wurde im März dieses Jahres als Tochter der Commerzbank gestartet. Der Frankfurter Inkubator will Startups aus der FinTech-Branche von der Gründung bis zur Marktreife unterstützend begleiten. Die Commerzbank fungiert bei den Investments des Inkubators als Ankerinvestor. Seit dem Start wurden nach Angaben des Inkubators 120 Geschäftskonzepte von in Deutschland, Österreich und der Schweiz ansässigen FinTech-Startups gesichtet.

Gini ist nach Traxpay das zweite Investment des Main Incubator: „Über das strategische Investment in Gini kooperieren wir mit einem jungen Technologieanbieter, der aktuell Vorreiter in der semantischen Echtzeit- und selbstoptimierenden Datenanalyse und -verarbeitung ist“, sagt Christian Hoppe, Geschäftsführer des Main Incubator. „Diese Lösung hat das Potenzial, die datenbasierte Kommunikation in der Commerzbank und zwischen der Bank und ihren Kunden schneller und komfortabler zu gestalten.“

Bild: Gini