Startup-Weltkarte

Interaktives Portal für Startup-Welt

An sich ist eine Startup-Karte ja keine neue Idee. Es gibt globale Startup-Scanner und lokale Gründungs-Verzeichnisse, wie Berlin Startup Map. Bei Global Startupblink geht es um mehr als das bloße Aufzeichnen von wo und wer. Mit der interaktiven Weltkarte sucht man auch nach neuen Kollegen, Accelerator-Programmen oder Informationen übers Gründen.

Die Weltkarte des 2013 gegründeten Startups Global Startupblink hat nach eigenen Angaben bereits 68.000 Startups verzeichnet. Jedes Startup kann seine internen News oder Meilensteine, Angebote oder Gesuche durch einen blinkenden Pin anzeigen und erreicht somit auf einen Schlag eine riesige Community. Die einzelnen User – ob Startups, Investoren oder Freelancers – können kostenlos miteinander in Kontakt treten .

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Es gibt auch eine Gruppe von momentan 81 „Influencern“. Hinzu kommen die Daten von 97 Accelerator-Programmen. Außerdem zeigt das Unternehmen, das sich als „One-Stop-Shop“ für das Startup-Ökosystem sieht, gut 200 Co-Working-Büros, knapp 1.200 Jobangebote und fast 14.000 Freelancer an. User können die Infos nach Location oder Industry filtern und so herausfinden, was gerade in der einen oder anderen Startup-Welt gerade passiert.

Für Deutschland ist die Karte noch nicht sehr detailliert: In der Berliner Szene etwa können sich Gründer mit Christoph Räthke, Gründer der Berlin Startup Academy, und Alex Farcet, Co-Gründer und Managing Director von Startup Bootcamp austauschen. Darüber hinaus zeigt die Webseite in der deutschen Hauptstadt 515 Startups und nur einen Accelerator an.

Für Global Startupblinks-Gründer Eli David, CEO, und Roderick Warren, COO, ist es nicht das erste Startup. David war laut Linkedin-Info Mitbegründer der Onlinelernplattform Lingolearn.com in 2010, während Warren in 2011 das Videoportal AutoGenie.tv mitgründete. Bis jetzt benutzt Global Startupblink Daten von AngelListSwissstartups.orgStartupmonitor.chElance.com und VC4Africa.

Das in der Schweiz sitzende Unternehmen hat auch schon die Aufmerksamkeit des bekannten Tech-Gurus Guy Kawasaki erregt, der bereits im November auf Facebook von „kind of a cool idea“ sprach. Wird Global Startupblink kontinuierlich von der Szene genutzt und gepflegt, könnte sich das junge Unternehmen als das fehlende Glied in der weltweiten Startupkette erweisen.

Bild: Global Startup Blink (Screenshot)