Glossybox Spanien Niederlande Verkauf

Glossybox: weiterer Abbau der Auslandsaktivitäten

Noch zwei Länder weniger. Nach der Ankündigung einer weitreichenden Restrukturierung bei Glossybox (www.glossybox.de) hat der Berliner Boxen-Versender nun sein Geschäft in Spanien und den Niederlanden verkauft. Gegenüber Gründerszene hatte Gründer Charles von Abercron im vergangenen November erklärt, das Geschäft in Italien, Polen und Brasilien werde nicht weitergeführt. Der Fortbestand der spanischen und niederländische Aktivitäten sei damals noch offen gewesen. Nun habe man für beide Länder einen Käufer gefunden, heißt es von dem Berliner Unternehmen. Angaben zum jeweiligen Kaufpreis wurden nicht gemacht.

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In Spanien wird das Geschäft, sprich: die Kundenbasis, vom dortigen Platzhirschen Guapabox übernommen. Die niederländischen Abonnenten werden zukünftig vom Anbieter Waat Media mit Kosmetik-Proben versorgt. Der war 2008 zunächst als Deal-Webseite für Frauen gestartet und bietet seit dem vergangenen Jahr auch eine vergleichbare Überraschungs-Abo-Box an. Das Unternehmen verweist auf 200.000 Abonnenten in den Niederlanden und Belgien. Mit der Übernahme will Waat-Media-Director David Sluis nach eigenen Angaben auf den Wachstumstrend im Abo-Commerce reagieren. Für die bisherigen Kunden soll sich unter dem neuen Eigentümer nichts ändern, die nächste Box werde unter dem Label Prettybox gegen Ende März ausgeliefert.

Glossybox betont derweil, das Geschäft in den im Rahmen der Neustrukturierung auserkorenen Fokusmärkten entwickle sich „sehr gut“. Neben Deutschland und Österreich ist das unter anderem von Rocket Internet und Investment AB Kinnevik mit bis zu 55 Millionen Euro ausgestattete Unternehmen in Schweden, Norwegen, Frankreich, Großbritannien, den USA, Korea, Japan und China aktiv.

Bild: Glossybox
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