Nicht einmal zwei Monate nachdem Rocket Internets Lieferdienstvermittler Foodpanda in einer Finanzierungsrunde etwa 110 Millionen US-Dollar einsammelte, bekommt das Startup erneut Geld: 100 Millionen US-Dollar. Angeführt wird die Runde von der Investmentbank Goldman Sachs, auch Rocket selbst sowie andere bereits investierte Geldgeber beteiligten sich erneut. Rocket Internets Pressesprecher Andreas Winiarski verkündete heute über Twitter:

Somit erhöht sich die Summe, die das 2012 gegründete Foodpanda insgesamt bereits eingesammelt hat, auf 310 Millionen US-Dollar. Der Lieferdienstvermittler operiert nach eigenen Angaben in 40 Märkten und arbeitet mit 60.000 Restaurants zusammen. In den letzten Monaten hatte Foodpanda Wettbewerber in Mexiko, Indien, Russland, Brasilien, Osteuropa und Süd-Ost-Asien aufgekauft. Mit dem frischen Geld sollen nun die Lieferservices ausgebaut und verbessert werden, verkündet das Unternehmen.

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Ralf Wenzel, Mitgründer und CEO von Foodpanda, sagte, man wolle nun Marktführer in Schwellenländern werden, da diese das größte Potential im Bereich Online Food Delivery böten.

Goldman Sachs als Investmentbank hat in der Vergangenheit bereits Börsengänge begleitet und investierte zuletzt zum Beispiel in die Unternehmen Windeln.de und Mister Spex. Windeln.de kündigte kurz darauf seinen IPO an, Mister Spex denkt ebenfalls über einen Börsengang nach. Was bedeutet das wohl für Foodpanda?

Bild: © panthermedia.net/Leung Cho Pan