Google Campus

Google plant einen Campus im Silicon Valley

1. OS Chrome und Android

Android soll das alles durchdringende Betriebssystem werden. Neben Uhren, Smartphones, Tablets und TV-Geräten solle Android bald auch flächendeckend auf PCs laufen, berichtet Arstechnica. Die nächste Version Android N(utella?) wird im Oktober/November dieses Jahres erwartet. Google scheint darauf hinzuarbeiten, OS-Chrome-Elemente zunehmend zu integrieren, um sich langfristig nur noch auf ein Betriebssystem zu fokussieren.

2. Neue Kommunikationsdienste

Google plant eine neue und smartere Kommunikations-App. Laut Wall Street Journal soll dieselbe App auch verwendet werden können, um das Netz nach Informationen zu durchforsten. Im September verkündete Google außerdem die Übernahme von Jide Mobile, um einen Rich Communications Service (RCS) anzubieten. RCS soll mit mobilen, Internet-basierten Messengern wie Whatsapp konkurrieren, die für Mobilfunkanbieter wenig lukrativ sind.

3. Videos und Fotos

Google Photos wird zum Video-Player. Im November kaufte Google Fly Labs und damit vier Apps, die verschiedene Funktionen zum Bearbeiten von Videos haben. Ob das Tool nach der Integration der Video-Funktion noch Google Photos genannt wird, bleibt abzuwarten.

4. Musikstreaming

Mit Google Play Music Podcasts lässt Google eine App wieder aufleben, die schon einmal (2012) abgeschafft worden war: Google Listen. Auf dem Google Blog heißt es, der Service solle „bald verfügbar sein.

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5. Grafik-API

Vulkan soll die 22 Jahre alte Grafik-API OpenGL ersetzen. Von der Khronos Group von Grund auf neu designed, soll Vulkan bald mit Android kompatibel sein. Da eine neue Grafik-API ein OS-Update erforderlich machen würde, kommt Vulkan wohl zusammen mit Android N auf den Markt.

6. Java-Anwendungen mit OpenJDK

Oracle, der Eigner von Java, befindet sich in einem Gerichtsprozess mit Google wegen der Verwendung von Java im Android-System. Um sich legal vom Glatteis zu bewegen, scheint Google ab sofort auf die Open-Source-Version OpenJDK zu setzen.

7. Intelligente Terminplanung

Google übernahm letztes Jahr die Firma Timeful. Deren App verspricht intelligente Terminplanung. Der Benutzer muss der Anwendung sagen, dass er zum Beispiel dreimal die Woche Joggen gehen möchte. Dann wird der Termin, basierend auf den bereits vorhandenen Terminen und den individuellen Nutzer-Prioritäten, im Kalender untergebracht. Ob diese Funktion im Google-Kalender implementiert wird, ist nicht bekannt.

8. Google will wieder nach China

China ist der weltweit größte Smartphone Markt. Trotzdem ist Google hier so gut wie nicht vertreten. Google beendete die Kooperation mit der chinesischen Regierung und wurde daraufhin von der Great Firewall direkt geblockt. Nun soll Google Play wieder verfügbar sein. Nur Apps und Services, die von der chinesischen Regierung zugelassen würden, seien dafür geplant, so Arstechnica.

9. Virtuelle Realität

Google entwickelt Hardware und Software um virtuelle Realitäten (VR) zu erschaffen. Die VR-Handy-Halterung Google Cardboard ist dabei nur ein Beiprodukt. Google arbeitet auch an 3D-Akustik. Erst vor kurzem wurde Thrive Audio übernommen, die virtuelle 3D-Geräuschkulissen entwickelt. Zudem arbeitet Google derzeit auch an einem Multimedia-Chip. Weiterhin arbeitet der Konzern mit Project Tango an Augmented Reality. Dabei wird die reale Umgebung mit einer virtuellen Ebene aus Zusatzinformationen angereichert.

10. Internet der Dinge

Der Router Google OnHub ist für 200 Dollar bereits auf dem Markt. Zusammen mit anderen Google-Produkten könnte er bald schon die Schaltstelle für das Google Smart Home sein.

11. Google Glass

Google Glass aus dem Hause Google X wird unter dem Namen Project Aura weiter entwickelt. Einem Bericht in The Information zufolge soll das Produkt 2016 auf den Markt kommen.

12. Werbefreies Streaming

Der werbefreie Streaming-Dienst YouTube Red (verfügbar derzeit nur in den USA) will nun auch Filme und Fernsehsendungen anbieten. Dadurch könnte sich Google ein Territorium erobern, in dem bisher Netflix Herrschaft besaß.

13. Selbstfahrendes Auto

Obwohl die Google-Autos in Tests bisher keine Unfälle selbst verursachten, wurden sie oft Gegenstand von Auffahrunfällen. Das scheint an der anorganischen „unmenschlichen Fahrweise zu liegen. Das momentane Ziel sei, das Auto 2020 zur Marktreife zu bringen, so Arstechnica. Die Namen Ford und Samsung tauchen in dem Zusammenhang auf.

Bild: Google

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