google di da youtube volksmusik

Volksmusik trifft Internet – in den Kopf

Was Eltern ihren Kindern so alles antun. In diesem besonders tragischem Fall wurden Julia und Niki nicht nur zur Volksmusik verpflichtet, sondern müssen sich mit ihren Liedern auch noch der breiten YouTube-Öffentlichkeit stellen. Einen ihrer Songs titeln sie „Google di – Google da“ und trällern einen eingängigen Rundumschlag über das Internet.

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Besonders lehrreich ist dieser Ohrenschmaus allerdings nicht. Phrasen wie „load lieber Facebook down“, „im Chatroom kannst du twittern“ oder „verlink deine Homepage mit Yasni“ lassen hoffen, dass die eigentliche Zielgruppe solcher volkstümlicher Lieder diesen musikalischen Schnellschuss nie zu hören bekommt und somit die Internet-Schere zwischen Jung und Alt nicht noch weiter auseinander klappt – oder die ganze Angelegenheit als „Parodie“ abgestempelt werden darf.

Julia- und Niki-Actionfiguren und -Großformatposter dürfen fortan in keinem Startup-Büro fehlen. Und selbst auf Spotify, Amazon und Co hat sich der Song schon eingeschlichen und wartet auf die nächste Ein-Stern-Bewertung.