Interessantes war die Tage bei TechCrunch zu lesen: Die Gerüchte scheinen sich zu bestätigen: Googles Rich Miner, der zurzeit Group Manager für Mobile Platforms bei Google ist und Co-Founder von der mobile Software-Plattform Android war, wird nicht länger Teil des Android-Teams sein, sondern startet für Google eine neue Unternehmung: Google Ventures. Kürzlich war Miner auf einer Konferenz mit einem Google Ventures-Namensschild gesehen worden, was den Gerüchten neues Futter gab. Laut einer TechCrunch-Quelle sei nun klar, dass Miner Teil des Google Venture-Teams sei und die formelle Ankündigung in den nächsten Wochen erwartet. Googles Chief Legal Officer David Drummond wird den Fonds verwalten, welcher von Investor Bill Maris geführt werden wird.

Experten sind sich uneins, ob Google sich damit aus Sicht der öffentlichen Wahrnehmung einen Gefallen tue. So argumentiert Erick Schonfeld von TechCrunch, dass dies doch nur den Eindruck erwecke, man habe zuviel Geld und wisse nicht wohin damit. Dies war auch Thema auf der diesjährigen Plugg, deren Panel zum Thema vom ehemaligen Gründerszene-Product Manager Matthäus Krzykowski moderiert wurde, der und zurzeit mit seiner Gründung mobile-facts.com aktiv ist. Immer mehr Bloggern wird Googles Informationsallmacht unheimlich und durch seinen Ventures-Fonds erweckt das Unternehmen womöglich umso mehr den Eindruck, man woll sich eher strategisch positionieren, als Returns zu maximieren. Gleichzeitig entfacht Googles Schritt auch das Interesse bei anderen Firmen, die ihre Venture-Bemühungen ebenfalls ausbauen, um mit dem Branchenriesen mithalten zu können, wenn es soweit kommt.