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Der harte Alltag von Gründern

Ein paar Überstunden hat jeder schon einmal eingelegt. Nehmen diese aber überhand und fühlt man sich permanent gestresst, riskiert man nicht nur die Produktivität und Qualität seiner Arbeit, sondern auch seine Gesundheit. Nicht umsonst hat die Weltgesundheitsorganisation WHO beruflichen Stress mit zu den „größten Gefahren des 21. Jahrhunderts“ erklärt.

Eine besonders anfällige Risikogruppe für Stress? Die Gründerszene. Naturgemäß müssen Gründer sehr viel Herzblut und damit Arbeitszeit in den Aufbau ihres Startups stecken. 60-Stunden-Wochen sind in der Szene keine Seltenheit – und die sogenannte Work-Life-Balance bei vielen damit außer Balance.

Doch nicht nur die zahlreichen Arbeitsstunden können Gründern zusetzen. Auch die breit gefächerten Aufgabengebiete sind Ursache für Stress. So müssen die jungen Unternehmer insbesondere am Anfang viele Bälle gleichzeitig in der Luft halten und einen Großteil der Aufgaben selbst erledigen – auch wenn es außerhalb ihres Skill-Spektrums liegt oder ihnen die nötige Erfahrung fehlt. Je nach professionellem Hintergrund können vor allem rechtliche Fallstricke, finanzielle Stolperfallen oder IT-bezogene Probleme die Unternehmer hier in die Bredouille bringen.

Fehlerkultur mal anders – Stress und seine möglichen Folgen

So sehr Gründer auch für ihre Ideen brennen – sie müssen sich vor dem alltäglichen Stress, den die Unternehmensführung mit sich bringt, in Acht nehmen. Denn mit dem immer höher werdenden Stresslevel steigt auch die Wahrscheinlichkeit, Fehler zu machen.

Langanhaltender oder immer wiederkehrender Stress übt sich negativ auf die Energie- und Konzentrationslevel des Menschen aus – Fehler sind die Folge. Für Gründer, die große Verantwortung tragen, kann selbst der kleinste Fauxpas fatale Folgen haben. Deswegen sollten sie sich so gut es geht absichern.

Doch wo lauern eigentlich im Gründeralltag die meisten Stressherde?

Multitasking

Laut dem Stressreport Deutschland 2012 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ist Multitasking einer der größten Trigger für Stress. Gründer müssen gefühlt auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen und Flüchtigkeitsfehler kommen bewiesenermaßen häufiger unter Stress vor, der aus diesem simultanen Verrichten mehrerer Tasks resultiert. Vermeintlich kleine Fehler, wie während man ein wichtiges Telefonat führt, versehentlich einen falschen E-Mail-Verteiler gewählt zu haben oder die Lizenzen eines Bildes nicht richtig abzuklären, können ungeahnte Ausmaße annehmen.

Fast die Hälfte (49 %) aller Schäden entstehen durch Rechtsverletzungen, menschliches Versagen oder Fehler im Projektmanagement. Gründer sollten deswegen unbedingt eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen, die sie gegen mögliche Vermögensschäden absichert.

Unterbrechungen bei der Arbeit

Gründer sind die Ansprechpartner für ihre Angestellten. Sei es Strategiefragen klären, Budget freigeben oder generell ein offenes Ohr für Mitarbeiter haben – ein regelmäßiger Austausch ist ein Muss für ein erfolgreiches Business. Diese Unterbrechungen machen es jedoch schwer, sich auf seine Arbeit zu konzentrieren. Das Resultat? Fehler schleichen sich ein. Zahlendreher, doppelte Terminbuchungen oder auch mal eine Phishing E-Mail öffnen sind häufige Versehen, die äußerst gefährlich werden können.

Berufshaftpflichtversicherungen sichern Gründer gegen vielseitige Schäden ab – zum Beispiel auch Hackerangriffe, die immerhin 28 % der Schadenfälle ausmachen.

Termin- und Leistungsdruck

Großer Druck ist immer ein Auslöser für Stress – und Gründer haben viel davon. In Zeiten von Finanzierungsrunden beispielsweise bekommen Unternehmer die volle Ladung an Deadlines und hohen Erwartungen ab. Druck am Arbeitsplatz wird laut Stressreport von mehr als einem Drittel (34 %) der Befragten als sehr belastend empfunden. Spitzenreiter unter den belastenden Stressfaktoren ist das Arbeiten an der Grenze der eigenen Leistungsfähigkeit. Und genau das tun Gründer täglich.

Eine Versicherung kann helfen, den Druck und den damit verbundenen Stress zu mindern. Sollten Gründer mit Projekten in Verzug geraten und deswegen Vertragsklauseln brechen, kann die Berufshaftpflichtversicherung greifen und die Schadenersatzforderungen oder bereits entstandene Kosten übernehmen.

Arbeit Non-Stop

Als Erster kommen, keine Pause einlegen, der Letzte sein, der geht und am besten noch den Laptop mit nach Hause nehmen? Keine gute Idee. Dennoch legen zu viele Gründer wenig Wert auf Regeneration. Um aber geistig und körperlich fit zu bleiben, braucht der Mensch nach maximal sechs Arbeitsstunden eine Pause – das ist nicht umsonst gesetzlich so festgelegt. Wer sich keine Pause gönnt, ist nicht nur unkonzentrierter, sondern auch anfälliger für Krankheiten. Die Zahl der betrieblichen Fehltage aufgrund von stressbedingten Krankheiten wie zum Beispiel Burnout ist seit 2004 um rund 1.400 % gestiegen. Der krankheitsbedingte Arbeitsausfall kann schnell zum Verpassen von Deadlines führen – kommt es hierbei auch noch zum Vertragsbruch mit Kunden, haben Gründer ein teures Problem.

Vertragliche Haftung, insbesondere bei verzögerter Leistungserbringung, gibt es beim Spezialversicherer Hiscox. Wer eine solche Absicherung hinter sich weiß, muss sich auch nicht mehr krank zur Arbeit schleppen und damit womöglich Mitarbeiter anstecken oder seinen Zustand verschlechtern.

Entspannteres Arbeiten mit der richtigen Versicherung

Der Versicherungsanbieter Hiscox hat sich auf das Absichern von kleinen Unternehmen und Startups spezialisiert. Gegen Stress kann sich leider keiner absichern – aber gegen seine Auswirkungen. Mit einer passenden Versicherung können Gründer gleich etwas entspannter an die Arbeit gehen.

Alle Berufshaftpflichtversicherungen beinhalten eine All-Risk-Deckung, bei der alles, was nicht ausdrücklich davon ausgeschlossen wird, versichert ist. Auch branchenspezifische Gefahren werden durch Hiscox versichert, wie zum Beispiel Programmierfehler bei der IT-Haftpflicht oder Datenverlust bei der Cyber-Versicherung. Bei Spezialversicherern wie Hiscox kann der Schutz maßgeschneidert an die Bedürfnisse, die Branche, die Tätigkeiten sowie die Betriebsgröße angepasst werden.

Gründer die unter enormem Stress stehen, können diesen etwas vermindern, indem sie die Gewissheit verspüren, dass ein kleiner Fehler nicht gleich das Aus des Startups bedeuten muss.

 

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