Es ist soweit: Die Gründerszene-Redaktion hat Eure Vorschläge genauestens unter die Lupe genommen und außerdem ein paar eigene beigesteuert. Jetzt stehen die finalen Nominierungen für Gründerszenes Startup-Newcomer des Jahres fest.

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Von A wie About You bis W wie WirNachbarn: Insgesamt 21 Startups haben es in die Endauswahl für den Gründerszene-Award zum „Newcomer des Jahres“ geschafft.

Nun seid Ihr dran: Bis zum 28. April 2015 könnt Ihr Eure Wahl für das coolste Startup aus dem deutschsprachigen Raum treffen, das 2014 an den Start ging. Jeder Leser kann dabei natürlich nur eine Stimme abgeben. Parallel stimmt auch unsere Fachjury aus Gründern, Investoren und Szenekennern ab. Wer es am Ende schafft, sich den Publikums- und Jurypreis zu sichern, wird bei unserer Gründerkonferenz Heureka am 5. Mai 2015 in Berlin bekannt gegeben.

Und hier sind die diesjährigen Nominierten! Das Abstimmungstool findet Ihr auf Seite zwei.

About You

Project Collins ist die große Hoffnung des Hamburger Handelskonzerns Otto, wieder etwas Boden gegenüber den digitalen Shops wie Zalando zu gewinnen. Geführt von Sebastian Betz, Tarek Müller und Hannes Wiese, startete Collins vor einem Jahr mit der Hauptmarke About You. Die setzt auf „den individuellen Style“ seiner Nutzer und will – à la Zalando – mit kostenlosem Versand und 100 Tage Rückgaberecht punkten.

Appinio

Die App Appinio macht Marktforschung leicht: Über die App können Nutzer Erhebungen selbst in die Hand nehmen und sich freiwillig per Smartphone befragen lassen. Push-Nachrichten informieren die Teilnehmer über den Start einer Umfrage. Wer mitmacht, verdient sich Guthaben, das gegen Gutscheine eingelöst oder gespendet werden kann. Am Ende lassen sich die eigenen Antworten mit den Ergebnissen der übrigen Teilnehmer vergleichen. Gestartet wurde Appinio im November 2014 von Jonathan Kurfess, Kai Granaß, Matthias Depenbusch und Flemming Kühl in Hamburg.

Book A Tiger

Book A Tiger vermittelt über sein Portal und seine App Putzkräfte für spontane einmalige oder regelmäßige Reinigungsdienstleistungen zuhause oder im Büro. Für 12,90 Euro pro Stunde können Privatpersonen oder Unternehmen eine Putzkraft engagieren; 12 Euro davon sollen die Putzkräfte erhalten. Gegründet wurde Book A Tiger im April 2014 von den Lieferheld-Gründern Claude Ritter und Nikita Fahrenholz.

CareerFoundry

CareerFoundry ist eine Berliner Schule für Jobaspiranten in der Tech-Branche. Während eines dreimonatigen Programms greifen Teilnehmer online auf Lehrmaterialien zu den Themen „Web Development“ und „UX-Design“ zu und tauschen sich zusätzlich mit einem Mentor aus. Die Kunden können ihr Know-how mit technischen Fähigkeiten aufwerten. Angestellte oder Freelancer nutzen CareerFoundry, um in ihrem Job weiterzukommen oder ihren Marktwert zu erhöhen. Gegründet wurde das Startup von der Ex-Rocket-Frau Raffaela Rein.

Casenio


Das Berliner Unternehmen Casenio hat ein Alarm- und Warnsystem für die Wohnung konstruiert, das auf funkgesteuerten Sensoren basiert. Herzstück ist die Hauszentrale. Sie sammelt wichtige Daten und dient als Kommunikationszentrum. Wenn zum Beispiel etwas auf dem Herd verbrennt oder die Badewanne überläuft, meldet sich die Hauszentrale. Das Produkt wendet sich auch an ältere Menschen, die im Alter selbstbestimmt und sicher leben wollen.

Cashboard

Ohne Ahnung von Finanzen Geld profitabel anlegen? Das von Stephan und Robert Henker geführte Startup Cashboard will genau das möglich machen. Dem Kunden soll ein „wissenschaftlich diversifiziertes Portfolio mit automatischer Überwachung“ geboten werden. Geld verdienen will das aus Berlin stammende Cashboard über eine Gewinnbeteiligung in Höhe von zehn Prozent.

ChatGrape

ChatGrape ist ein Messaging-Dienst für kleine Unternehmen, der die E-Mail für deren unternehmensinterne Kommunikation ersetzen will. Mittels Integration von Diensten wie Google Drive, Google Calendar, Trello oder auch GitHub bietet er etwa eine Autocomplete-Funktion, die alle relevanten Dateien, Dokumente und Termine direkt an eine Nachricht anhängt, während man schreibt – via entsprechenden Tags. Zudem bietet es eine intelligente Suche, um relevante Nachrichten aus der Vergangenheit zu finden. Das österreichische Unternehmen wurde 2013 von Felix Häusler und Leo Fasbender gegründet.

Edition F

Das Berliner Startup ist eine Business-Lifestyle-Plattform für Frauen. Als Online-Magazin veröffentlicht Edition F Artikel für karrierebewusste Frauen, die sich beruflich verwirklichen wollen und einen modernen Lebenstil verfolgen. Auch will das Magazin um Susann Hoffmann und Nora-Vanessa Wohlert als eine Plattform für Austausch und Vernetzungen unter Business-Frauen agieren.

FluxPort

Das aus Berlin stammende FluxPort will das Handy-Ladekabel überflüssig machen. Durch einen kleinen Zusatz am Akku oder eine entsprechende Hülle soll induktives Laden auf geeigneten Ladestationen möglich werden – und das nicht nur zu Hause, sondern auch in Cafés, Restaurants, Clubs, Hotels, beim Friseur oder auch im Mietwagen. Denn überall dort möchte das von M. Sener Abanozoglu geführte Startup seine Ladematten anbieten.

Helpling

Helpling ist das von Benedikt Franke und Philip Huffmann geführte Vermittlungsportal für Reinigungskräfte. In wenigen Klicks soll hier eine bequeme Online-Buchung von Putzkräften möglich sein. Eine einmalige Putzleistung kostet stündlich 14,90 Euro, ein mehrmaliges Engagement liegt bei 12,90 Euro pro Stunde. Die Putzkräfte selbst erhalten einen Stundenlohn „ab zehn Euro“. Unterstützt von Rocket Internet, dauerte es von der Geschäftsidee bis zum Launch der Website im April 2014 angeblich nur 80 Tage.

Kitchen Stories

Die Koch-App Kitchen Stories bietet mehr als 100 alltagstaugliche Rezepte an, die von Spitzenköchen entwickelt wurden. Viele der Rezepte werden mit professionell gedrehten Videos anschaulich erklärt. Weitere Features wie eine integrierte Einkaufsliste oder der Mengenrechner sollen das Kochen so entspannt wie möglich machen. Langfristig strebt das Berliner Startup an, „die weltweit führende Food-Plattform zu werden“, wie Mengting Gao beschreibt. Gemeinsam mit Verena Hubertz gründete sie 2014 Kitchen Stories.

Kuenstlerstadt

Das Bremer Startup Kuenstlerstadt betreibt einen Online-Marktplatz für Künstler: vom Fotografen, Musiker, Schauspieler, Tänzer und Artisten bis zum Clown. Künstler können auf dem Freemium-Marktplatz von Ismail Gök potenziellen Kunden ihre bisherigen Referenzen und Dienstleistungen präsentieren. Kunden haben die Möglichkeit, den für ihren Anlass passenden Künstler zu finden, zu buchen sowie über Facebook, Twitter oder per Mail weiterzuempfehlen.

Juniqe

Junge und urbane Kunst, Produkte von jungen angesagten Künstlern – das gibt es im Kunst- und Fashion-Shop von Juniqe. Inzwischen knapp 40 Mitarbeiter sind bei dem Berliner „Shop für eklektische Kunst“ beschäftigt. Die ehemaligen Fab-Mitarbeiter Lea Lange und Marc Pohl sowie Sebastian Hasebrink gründeten Anfang 2014 das Startup, zu dessen Investoren Redalpine, der High-Tech Gründerfonds, die German Startups Group sowie das Foto-Unternehmen Cewe gehören.

Marley Spoon

Das Berliner Startup Marley Spoon verschickt wöchentlich sogenannte Kochboxen an seine Kunden. Darin enthalten sind Rezepte und die dazugehörigen portionierten Zutaten. Kunden können wählen, wie häufig sie pro Woche kochen möchten und ihr Abo entsprechend anpassen. Marley Spoon schreibt sich dabei auf die Fahne, auf artgerechte Haltung und ökologischen Anbau zu achten und möglichst saisonale Zutaten zu verkaufen.

Narando

Aus Aachen und Bielefeld kommt das Startup Narando. Es bietet Website-Betreibern die Vertonung ihrer Inhalte. Pendler können sich so Texte ihrer Lieblingsmedien zum Beispiel während der Zugfahrt anhören – der Service ist quasi wie Pocket oder Instapaper zum Hören. Gegründet wurde Narando im September 2014 von Christian Brandhorst und Philip Kleimeyer.

Offtime

Mehr Zeit für Familie und Beruf, weniger am Smartphone: Das ist die Mission der Macher der Smartphone-App Offtime. Bereits seit 2013 arbeiten Alexander Steinhart, Andreas Bernhard, Marc Scherfenberg und Michael Dettbarn an der mobilen Anwendung. Die Version 1.0 erschien dann Ende 2014 und bietet unter anderem Statistiken über die Smartphone-Nutzung und frei konfigurierbare Profile zum gezielten Ausschalten von Apps und Telefonaten.

Payfriendz

Mit der Mobile-Payment-Lösung Payfriendz können Freunde untereinander unkompliziert Geld verschicken. Seit 2012 arbeiten die drei Gründer Volker Breuer, Andreas Rührig und Christian Ritosek an der Anwendung. 2013 wurde das Unternehmen gegründet. Mitte 2014 erfolgte der offizielle Launch der App für iOS und Android.

PayOrShare

Mit der Lösung des Hamburger Startups PayOrShare können Nutzer auswählen, ob sie lieber für Content bezahlen oder ihn stattdessen über soziale Netzwerke teilen möchten. Ein Beispiel für solche Inhalte: Artikel, die hinter einer Paywall versteckt werden. Über PayOrShare lassen sich aber zum Beispiel auch E-Commerce-Coupons erwerben. Das Hamburger Startup wurde 2014 von Fiona Brandes und Max Fielker gestartet.

Tandemploy

Jana Tepe und Anna Kaiser haben sich in Deutschland als Expertinnen in Sachen Jobsharing positioniert. Mit ihrem Startup Tandemploy ermöglichen sie es Jobsuchenden, ihre Arbeitsstelle mit einem Job-Partner zu teilen. Sie wollen hochqualifizierte Mitarbeiter ansprechen, die zwar keine 40 Stunden pro Woche arbeiten möchten oder können, aber dennoch nicht auf anspruchsvolle Tätigkeiten verzichten wollen.

Vaamo

„Für Banken stehen die Kundenbedürfnisse selten im Mittelpunkt“, glauben die Gründer von Vaamo, Thomas Bloch, Yassin Hankir und Oliver Vins. Ihr in Frankfurt am Main ansässiges Portal bietet Anlegern hingegen ein „wissenschaftlich fundiertes“ Anlagekonzept, das je nach Risikostufe eine langfristig erwartete Rendite zwischen vier und sechs Prozent jährlich erbringen soll. Ein ähnliches Angebot gibt es von Cashboard.

WirNachbarn

Ein soziales Netzwerk für Nachbarn – genau das will WirNachbarn sein. Auf der Plattform können sich Nachbarn austauschen, Gruppen bilden oder gegenseitig behilflich sein. Die Seite ist seit Oktober 2014 online. Gegründet wurde das Berliner Startup von Philipp Götting, André Dieling und Aymon Delbridge.

Bitte wenden – hier geht’s zur Abstimmung.

Bild:  NamensnennungWeitergabe unter gleichen Bedingungen BESTIMMTE RECHTE VORBEHALTEN VON KIM BOST

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