Elevator Pitches sind ja heutzutage nichts wirklich Neues mehr. Potentielle Investoren laden einen zum Elevator Pitch, um die eigene Idee auf den Prüfstand zu stellen und in kurzer Zeit auf ihre Attraktivität zu prüfen. Meist rahmen ein paar Slides mit Statistiken und Marktanalysen ein rund 30-minütiges Gespräch im lockeren Stil. Dabei ist die Geschichte des Elevator Pitches gar nicht mehr so präsent. Was ist aus den Zeiten geworden, wo man einen Rockefeller, einen Ford oder einen Trump wirklich im Fahrstuhl abpassen musste und gerade mal bis zum 31. Stock Zeit hatte, ihn von der eigenen Idee zu überzeugen?

Im Internetzeitalter hat sich dies gewandelt: Heute kann man eine URL mit Infos senden und um Rückruf bitten. Aber da Gründerszene durchaus auch eine nostalgische Ader hat und mit Blick auf das Entrepreneurship auch ein wenig die alte Schule pflegt, wird ab jetzt wieder zum richtigen Elevator Pitch geladen! Junge StartUps haben jetzt die Chance, sich für den „Gründerszene Classic Elevator Pitch“ zu bewerben. Einfach eine E-Mail mit den eigenen Kontaktdaten an redaktion@gruenderszene.de schreiben und die interessantesten Firmen werden ausgewählt. Doch wofür genau eigentlich? Die Companies haben so lange Zeit, Kenner der Szene und potentielle Investoren von ihrer Idee zu überzeugen, bis sie von der Eingangstür von Gründerszenes Bürogebäude in Berlin mit dem Fahrstuhl ins Büro im siebten Stock gefahren sind. Lukasz Gadwoski, Kolja Hebenstreit und Jan Beckers haben sich bereit erklärt, ihren Arbeitsweg, diesen StartUps zu widmen. Wer kann im schönen Glasfahrstuhl bestehen und wessen Idee wird es nicht schaffen? Dokumentiert wird alles mit der Kamera und anschließend bei Gründerszene.de eingestellt.

Ziel ist es weniger, Geld aus den Rippen der Bepitchten zu leiern, sondern vielmehr ein Feedback aus der Szene und vielleicht – es wäre ja ungemein wünschenswert – ein Intro zu interessierten Investoren zu generieren. Ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als Tausend Worte und jungen StartUps soll so die Möglichkeit gegeben werden, auf sich aufmerksam zu machen und Kritik zur eigenen Gründungsidee zu bekommen. Teilnahmevoraussetzung ist, dass das StartUp weniger als ein Jahr alt ist und Internetkomponenten aufweist. Sollte dies auf euch zutreffen, dann bewerbt euch jetzt!

Hier seht ihr schon mal ein Beispiel, wie dies ablaufen kann. Der Fahrstuhl bei der webinale war zwar nicht so schick, wie der von Gründerszene, tat aber auch seinen Dienst. Leo Sauermann stellt darin sein StartUp aus Österreich vor.