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Die Dating-Plattform Bailamo meldet Insolvenz an, AOL trennt sich von einigen seiner Dienste und das iPad hat einen sehr erfolgreichen Start hingelegt.

Aus für Bailamo

Die 3-D-Flirtplattform Bailamo ist Geschichte. Nach Informationen von Deutsche-Startups, wurde die Bailamo AG aufgrund eines Insolvenzverfahrens aufgelöst. Demnach sei einer der Mitgründer bereits vor Monaten aus dem Unternehmen ausgestiegen. Die letzten offiziellen Firmenmitteilungen auf Facebook und Twitter stammen von Ende Februar 2010. Zuletzt hatte die Bailamo AG noch neues Kapital für die Erschließung neuer Märkte im Ausland einsammeln wollen. Zu den Investoren gehörte bisher unter anderem die Tiburon-Gruppe.

Winterschlussverkauf

AOL räumt die Lager aus und trennt sich von allen Ladenhütern. Neben dem Instant Messenger Dienst ICQ ist auch das Social-Network bebo im Ramschkarton zu finden. Noch vor einiger Zeit ließ sich das Medienunternehmen die Online-Dienste einiges kosten, beispielsweise 850 Millionen US-Dollar allein kostete das Netzwerk bebo. Die Preise sind Verhandlungssache.

Erstes Fazit nach dem Launch: iPad kommt gut an

Am 3. April hatte das Warten in den USA ein Ende: Apples lange schon erwartetes Tablet-PC, das iPad kam in den USA in den Handel. Bereits am ersten Tag wurden hier rund 300.000 Stück verkauft, über 1 Million Apps und etwa 250.000 E-Books heruntergeladen – eindrucksvolle Zahlen, wie auch GameBizz in seinem Artikel zum Thema iPad zu berichten weiß. Dort geben auch Experten wie Jan Beuck von Playa Games oder Jens Begemann von wooga ihre Meinung zum iPad ab. Währenddessen berichtet VentureBeat, dass die Anfangsschwierigkeiten mit der Wireless-Verbindung nun von Apple angegangen werden.

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Liebe Frau Aigner

Die bundesdeutsche Verbraucherministerin Ilse Aigner hat mit ihrem offenen Brief an die Facebook-Geschäftsleitung ein klares Bekenntnis zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte jedes Nutzers gefordert. Unterstrichen haben soll sie ihre Ausführungen mit der ansonsten sofort wirksamen Löschung ihres eigenen Accounts. Die Frankfurter Rundschau stellt sich das Antwortschreiben von Mark Zuckerberg dann in etwa so vor.

In Fördermitteln ersaufen

So stellt sich laut Gründerszene-Chefredakteur Joel Kaczmarek die aktuelle Situation in der deutschen Investmentbranche dar. Die vom Staat zur Verfügung gestellten Mittel sollten von hiesigen Unternehmern und Gründern auch in Anspruch genommen werden, damit aus dem Land der Dichter und Denker nicht das prophezeite Städtchen der Kopisten wird. In einem Gast-Artikel bei The European erläutert er, warum Mut eine der zentralen Tugenden jedes Unternehmers ist und hinterfragt, warum Innovationen „Made in Germany“ mittlerweile rar geworden sind.

London Calling

Der europäische Arm von TechCrunch lädt zu einer ganz besonderen Veranstaltung. Die GeeknRolla findet am 20. April 2010 in London statt und bietet jungen Unternehmen die Chance, sich einem Publikum aus Investoren und Gleichgesinnten zu präsentieren. Mit dabei sind unter anderem Lukasz Gadowski und Stefan Glänzer. Tickets gibt es bei Amiando.

Der Fokus liegt auf Wachstum

Nach AOL Time Warner, Tipp24.com und zwei eigenen StartUps hat Carsten Frien seinen neuen Platz gefunden als CEO von Madvertise (www.madvertise.de). Im Interview mit Gründerszene spricht Frien über das Versprechen des Unternehmens, jede mobile App in die Top25 des AppStore zu bringen. Außerdem gibt es kein Lippenbekenntnis zum amerikanischen Markt.