Kurzmitteilungen

Spotifys versteckter VC heißt Klaus Hommels, Facebook stoppt umstrittenes Werbeprogramm Beacon und spendet für den Datenschutz, MySpace synchronisiert mit Twitter und die next10 kann sich nicht entscheiden zwischen Hamburg und Berlin.

Spotifys versteckter VC heißt Klaus Hommels

20090805_spotify_logoDer bisher unbekannte Investor der August-Finanzierungsrunde von Spotify ist laut paidcontent der VC Klaus Hommels. Demnach kennen sich Spotify-CEO Daniel Ek und Hommels bereits aus früheren Tagen von Stardoll. Hommels sieht in Spotify das Potential, die Spielregeln des Marktes grundsätzlich zu ändern – Grund genug für etwa 20 bis 30 Millionen (P)fund.

Facebook: Beacon gestoppt, Spende für Datenschutz

20090812_facebook_logoSchlappe für Facebook, Sieg der Nutzer: Das Sozialnetzwerk stoppt seinen umstrittenen Ad-Dienst Beacon. Bereits kurz nach Inbetriebnahme im November 2007, gab es Protest der Nutzer, Beacon würde ohne Erlaubnis Daten externer Dienste nach Facebook portieren, und so etwa Online-Käufe in der Timeline veröffentlichen. Interessengruppen und eine Online-Petition fanden zehntausende Anhänger innerhalb kürzester Zeit. Zur Wiedergutmachung will Facebook nun 9,5 Millionen US-Dollar spenden – “ für die Gründung einer Stiftung, die den Datenschutz im Netz fördern soll“, schreibt kress.

MySpace synchronisiert mit Twitter synchronisiert mit MySpace

20090820_myspace_logoFacebook hat sich bisher nicht getraut, nun macht MySpace es vor: Status-Synchronisierung mit Twitter – in beide Richtungen! Bei Facebook ist das bisher nur mit Fanpages möglich. Mashable sieht darin eine neue Wiederbelebungsmöglichkeit toter MySpace-Profile. Zudem bietet sich Twitter nun das Potential, mehr Nutzer der jüngeren Zielgruppe anzuwerben. 55 Prozent der US-Internetnutzer zwischen 18 und 25 Jahren hätten einen MySpace-Account, Twitter gerade einmal 14 Prozent.

Link-und Lesenswert

Die nächste Next: Hamburg oder Berlin?

20090922_next10Eigentlich stand der Veranstaltungsort der nächsten next bereits fest. Doch die ehemalige Kranfabrik in Hamburg scheint nun doch nicht mehr erste Wahl zu sein. Über twtpoll stellt next-Organisator Martin Recke derzeit die Frage, ob nicht auch Berlin in Frage kommen könnte. Gründe: Berlin ist Hauptstadt, größer als Hamburg und (per Flugzeug) besser zu erreichen – Berliner Netzwerkern fallen sicher auch noch andere Argumente ein.

Exciting Commerce berichtet vom Shop.Org Summit

20090922_excitingcommerceJochen Krisch berichtet diese Woche ausführlich vom Branchentreff Shop.Org Summit in Las Vegas. In einem ersten Beitrag bei exciting commerce beschreibt er den spürbaren Wandel: „Der Trend geht vom Einzelkämpfer hin zu einer Art von Teamplayer […] Mut der Verzweiflung oder steckt wirklich strategische Weitsicht dahinter?“ Das Blog wird die Antwort in den nächsten Tagen finden.

Leben, um davon zu erzählen

20090831_socialnetworks„Eine erzählerische Ordnung der Dinge im Selbstgespräch der Zeit“ – das ist für die Süddeutsche der Grund unser aller Bloggens, Facebookens, Twitterns und Social-Media-Benutzens im Allgemeinen. Eine Erkenntnis, die der Autor von Gehlen aus dem Jahr 1985 ableitet. Da hatte ein Herr Prutz das Gleiche für das junge Medium Zeitung erkannt. Eine Reflexion über Social Media und die ewige Datenschutz- und Selbstoffenbarungsdebatte.

Zitate

Henry Ford

20090921_henryford„Ein Geschäft, das nur Geld einbringt, ist ein schlechtes Geschäft.“

Henry Ford war der Gründer des Autobauers Ford und perfektionierte die Fließbandtechnik.

Warren Buffet

Warren Buffet„Man sollte nur in Firmen investieren, die auch ein absoluter Vollidiot leiten kann, denn eines Tages wird genau das passieren!“

Warren Buffett ist ein US-amerikanischer Großinvestor und Unternehmer, der laut Forbes ein geschätztes Privatvermögen von 37 Milliarden US-Dollar besitzt.

Max Beerbohm

20090922_maxbeerbohm„There is much to be said for failure. It is more interesting than success.“

Max Beerbohm war ein englischer Parodist und Karikaturist.

Artikel der Woche

Zuletzt bei Gründerszene:

Zukunftstauglich? – SMS-Gruppen mit SIMSA erstellen

20090922_simsaMan ist unterwegs und will schnell mehreren seiner Freunde eine Nachricht zukommen lassen. Bisher konnte man jedem einzeln eine SMS zusenden oder alle anrufen. Das frisch gegründete StartUp SIMSA will dem ein Ende bereiten, indem man jetzt einfach eine SMS an seine SMS-Gruppe schickt.