Kurzmitteilungen

Die Dictocom GmbH schreibt SMS ab, der E-Reader Kindle von Amazon wird zum Verkaufsschlager, Playmobil will 2010 eine eigene Online-Spielewelt eröffnen und Google steht im Kreuzfeuer der Kritik bei US-amerikanischen Verbraucherschützern.

SMS ist sowas von Neunziger

Speech Short Message Service - SSMS schneller als SMS?Achtzehn Jahre alt ist die SMS Anfang Dezember geworden. Zum Geburtstag gibt es den Dienst in einem neuen Gewand: Speech Short Message Service. Statt zu tippen spricht der Nutzer seine Nachricht auf eine Mailbox des Anbieters Dictocom GmbH und überlässt das Tippen einem Spracherkennungsprogramm. Das Versenden einer SSMS soll so bereits nach 30 Sekunden möglich sein. Communitymitglieder bezahlen den 160-Zeichen-Dienst über eine Prepaid-Variante.

Wer will noch ein Kindle?

Amazon KindleDer E-Reader von Amazon entwickelte sich zu einem Verkaufsschlager im Weihnachtsgeschäft. Der Anteil am Gesamtvolumen der Bestellungen wurde nicht bestätigt. Sicher sei aber, dass das elektronische Buch sein analoges Pendant erstmals seit der Markteinführung in den Verkaufszahlen überrundet hat. Laut Financial Times Deutschland waren auch die Konkurrenzprodukte von Sony bereits in der Vorweihnachtszeit beinahe ausverkauft.

Playmobil will mitspielen

Ein eigenes Onlinespiele-Angebot von Playmobil kommt voraussichtlich 2010Die Zielgruppe für Playmobil liegt mit einem Alter von drei bis neun Jahren weit unter dem Schnitt der Otto-Normal-Computerspieler. Trotzdem will der deutsche Spielehersteller nun groß Klotzen. Für das Jahr 2010 ist der Launch einer „Online Playmobil World“ geplant, wie die Geschäftsführerin Andrea Schauer in einem Artikel der Frankfurter Rundschau bekannt gibt. Ziel sei es unter anderem, das Durchschnittsalter der Gamer zu senken.

David gegen Google

GoogleGoogles Übermacht im Bereich Mobile Advertising geht einigen Verbraucherschützern ziemlich gegen den Strich. In den USA richtete sich nun ein Brief an den Vorsitzenden der amerikanischen Federal Trade Commission mit der Aufforderung, die Übernahme von AdMob durch den Suchmaschinenbetreiber rückgängig zu machen. Neben einem unlauteren Wettbewerbsvorteil fürchten die Verbraucherschützer auch Verletzungen der Persönlichkeitsrechte.

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Ihr Passwort lautet 12345 – Nicht!

Twitter akzeptiert 370 Passwörter nichtLogin-Daten sind sensible Daten. Deshalb fordern Anbieter bei der Erstellung eines Accounts besondere Aufmerksamkeit bei der Wahl eines Passworts. Es sollte nicht zu leicht zu erraten sein, sowie Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Twitter hat sich sogar die Mühe gemacht, die aus ihrer Sicht am einfachsten zu erratenden Wörter von der Nutzung auszuschließen. TechCrunch bietet den Download der Liste an, ganz ohne Passwort.

Besser denken in der Gruppe

Der Erfolg des Brainstorming hängt von vielen Variablen abDer Erfolg eines Brainstormings hängt von vielen Variablen ab. Dazu zählen neben der idealen Größe der Gruppe und dem Arrangement der Umgebung auch einige feste Regeln für den Ablauf des Gedankenaustauschs. Im Sanjuro-Blog sind einige hilfreiche Tipps dazu aufgelistet, die sich nicht nur mit der Vorbereitung, sondern auch mit Detailfragen zur inhaltlichen Gestaltung der Sitzungen befassen.

Alles was Recht ist

Rückblick und Ausblick im Gründerszene-Ressort RechtDas Ressort Recht gibt es erst seit dem Herbst 2009 wichtige Hinweise zu rechtlichen Fragen bei Unternehmensgründungen. Einen Überblick der erschienenen Artikel, sowie einen kleinen Ausblick auf das Jahr 2010 bietet der Artikel von Gründerszene-Ressortleiter Sebastian Kraska. Sollten Sie Vorschläge für Themen haben, die für diesen Bereich relevant sind, können Sie sich weiterhin bei uns melden.

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