Kurzmitteilungen

Hans Rudolf Wöhrl und andere Finanziers investieren in travelment.com, Ausgaben für Word of Mouth-Marketing steigen bis 2013 auf  3 Milliarden, Edelight kooperiert mit t-online und Microsoft verkauft razorfish.

Hans Rudolf Wöhrl und andere Finanziers investieren in travelment.com

travelment.comDie Intro Gruppe von Hans Rudolf Wöhrl, der auch einst einst DBA und LTU kaufte, sowie die magau Beteiligungsgesellschaft und weitere Investoren beteiligen sich in einer Erstrundenfinanzierung an dem Internet-Portal travelment.com. Begleitet wurde diese Transaktion für die travelment GmbH und die Gesellschafter durch die Corporate Finance Beratung CatCap in Hamburg. Travelment ist ein Tool, mit dem man sich die optimalen Reiserouten günstig und schnell suchen und buchen lassen kann.

Ausgaben für Word of Mouth-Marketing steigen bis 2013 auf  3 Milliarden

WOMBasierend auf den Forschungsergebnissen von PQ Media gab Marketingcharts.com kürzlich heraus, dass die Ausgaben für Word-of-Mouth-Marketing (WOM) von 2007 auf 2008 um 14,2 Prozent auf 1,54 Milliarden US-Dollar gestiegen sind. Es wird erwartet, dass sich diese bis 2013 noch einmal auf 3 Milliarden US-Dollar erhöhen werden.  Allein dieses Jahr wird erwartet, dass die Ausgaben um weitere 10,2 Prozent steigen werden, was WOM zu einem der am schnellsten wachsenden Werbe- und Marketingsegmente macht.

Edelight kooperiert mit t-online

edelightDas E-Commerce Unternehmen edelight konnte mit t-online.de einen großen neuen Partner für seine E-Commerce-Lösungen finden. Die Stuttgarter betreiben mit dem Stylefinder eine visuelle Modesuche unter der Rubrik Shopping auf t-online.de. In einem nächsten Schritt wird zusätzlich aus den redaktionellen Bereichen in den Stylefinder verlinkt. Nutzer finden dann zu den Artikeln der unterschiedlichen Rubriken passende Produkthinweise aus den angebundenen Shops.

Microsoft verkauft razorfish an Publicis Groupe

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Mehr als zwei Jahre nach der sechs Milliarden Dollar schweren Übernahme des Werbeunternehmens aQuantive, gliedert Microsoft die mit im Paket enthaltene Agentur razorfish aus und verkauft sie für 530 Millionen Dollar an die Publicis Groupe. Laut TechCrunch, hatte Microsoft schon seit längerer Zeit versucht, das Unternehmen abzustoßen, der angestrebte Verkaufspreis von bis zu 700 Millionen Dollar war jedoch nicht zu realisieren.

Link-und Lesenswert

Für das alte Up- und Download-Spiel liefert TechCrunch eine Übersicht von 16 Filesharing-Diensten, die taz hat sich für eine Bestandsaufnahme der Berliner StartUp-Szene im Oberholz umgesehen, Microsoft schickt virale Agenten in den Kampf um die Office-Anwender und GameBizz hinterfragt, wie legal Facebook-Games sind.

16 Anwendungen, die das Sharing großer Dateien erleichtern

TechCrunch

Die Zeit der Filesharing-Dienste ist eigentlich vorbei, haben sich doch für viele Formate wie Video oder Musik eigens Dienstleister gefunden und etabliert, findet TechCrunch. Doch für manche Dinge braucht man sie immer noch, die reinen Up-und-Download-Maschinen. In einem Service-Artikel vergleicht TechCrunch 16 Anwendungen – manche alt bekannte Gesichter sind auch heute noch darunter.

taz über die IT-Mitte im Oberholz

20090810_taz_logoAn einem Likemind-Freitag im St. Oberholz hat sich Johannes Gernert für die taz unter die Kreativen und Programmier von Berlin-Mitte gemischt: Eine Bestandsaufnahme der StartUp-Szene Berlins. „Die Branche der kleinen Internet-Firmen, die mit ihren Laptops die Cafés bevölkern, hat aus alten Crashs gelernt“, schreibt Gernert und stilisiert etwa Soundcloud zum Musterbeispiel.

Cooler Werbespot für’s neue Office

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Clippy ist tot. Die kleine unsympathische Klammer lebte nur kurz, auf ihrem Grabstein stehen die Jahreszahlen 1997-2004. Ein Anzugträger der Microsoft Agency streicht über den Stein, und macht sich danach auf in den Kampf. In bester Agenten-Film-Manier verhört er Verdächtige nach verschollenen Schriftarten und schießt mit Tastaturen. Wenn Microsofts beworbene Office Suite 2010 genauso gelungen ist, wie ihre grandiose Viral-Kampagne – dann besteht noch Hoffnung in dieser Welt.

Social Gaming – illegales Glücksspiel?

Gamebizz

Ob Poker auf Facebook, oder Autorennspiele mit Zufalls-Komponenten, GameBizz hinterfragt dieser Tage, wie legal diese Online-„Glücksspiele“ eigentlich sind. Oft sei dies abhängig von den Staaten, in denen die Spiele ansässig sind – kein Wunder also, dass viele ihren Firmensitz gleich nach Gibraltar oder auf die Isle of Man verlegten.

Zitate

Jean Paul Getty

Jean Paul Getty„Wenn man einem Menschen trauen kann, erübrigt sich ein Vertrag. Wenn man ihm nicht trauen kann, ist ein Vertrag nutzlos.“

Jean Paul Getty war ein US-amerikanischer Öl-Tycoon, Industrieller und Kunstmäzen.

Bill Gates

Bill Gates„640 KBytes (Arbeitsspeicher) sollten für jeden genug sein…“

William „Bill“ Henry Gates III im Jahre 1978. Bill Gates ist der Gründer von Microsoft und zählt zu den reichsten Männern der Welt.

Hermann Josef Abs

Hermann Josef Abs„Gewinn ist so notwendig wie die Luft zum Atmen, aber es wäre schlimm, wenn wir nur wirtschafteten, um Gewinne zu machen, wie es schlimm wäre, wenn wir nur lebten, um zu atmen.“

Hermann Josef Abs war ein bekannter deutscher Bankier und von 1957 bis 1967 Vorstandssprecher der Deutschen Bank AG.