Das Wichtigste der Woche auf einen Klick: CaptchaAd steht kurz vor einer Finanzierungsrunde, Graphme erntet englische Anerkennung, der Online-Werber Wunderloop meldet Insolvenz an, Immonet kauft Umzugsauktion.de, Babbel ist erstmals profitabel und Groupons Bewertung steigt auf 1,35 Milliarden Dollar.

CaptchaAd kurz vor Finanzierungsrunde

Das Bonner Startup Captchaad (www.captchaad.com) steht offenbar kurz vor einer Finanzierungsrunde. Laut Gründertagebuch der Financial Times Deutschland trenne das Unternehmen lediglich ein Anruf vom neuen Investor. Demnach sei der Deal mit dem nicht weiter genannten Geldgeber so gut wie sicher und der Gang zum Notar für in zwei Wochen geplant.

Graphme erntet englische Anerkennung

Das noch junge Münchner Startup Graphme (www.graph.me) hat zwei Auszeichnungen des TechCrunch-Events „GeeknRolla“ erhalten. Damit startet Graphme die Public Beta, nachdem es seit seit September 2009 in geschlossener Testphase operierte. Die Plattform bietet ein als „Social Benchmarking“ beschriebenes Tool für Umfragen.

Wunderloop insolvent

„Überraschend“ war es für die Beobachter: Der Onliner-Werber Wunderloop aus Luxemburg hat Insolvenz angemeldet. Grund sei laut Netzökonom eine fehlende Zwischenfinanzierung in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Zuvor hatten die Deutsche Telekom und United Internet Interesse an dem Unternehmen bekundet. Zunächst will Wunderloop unter Insolvenzverwaltung weiterarbeiten, die Mitarbeiter behalten ihre Jobs.

Immonet kauft Mehrheit an Umzugsauktion

Das Immobilienportal Immonet (www.immonet.de) hat die Mehrheit an dem Online-Marktplatz Umzugsauktion (www.umzugsauktion.de) übernommen. Laut Deutsche-StartUps hält die hundertprozentige Axel-Springer-Tochter Immonet nun 51 Prozent an dem Unternehmen. Die Gründer bleiben jedoch Geschäftsführer.

Babbel erstmals profitabel

Die Sprachlernplattform Babbel (www.babbel.com) hat im ersten Quartal 2010 erstmal Gewinn gemacht. Wie der Gründer und CMO Markus Witte gegenüber TechCrunch mitteilte, waren die Verkaufszahlen zuletzt deutlich über den erwarteten Zahlen. Demnach habe das Unternehmen treue zahlende Nutzer. Erst vor kurzem hatte Babbel eine iPhone-Applikation veröffentlicht.

Groupon erhält 135 Millionen Dollar, ist nun 1,35 Milliarden wert

Während sich in Deutschland die Groupon-Klone Dailydeal und Citydeal mit Finanzierungsrunden eine wahre Schlacht liefern, macht auch in den USA das große Vorbild weiter Schlagzeilen: 135 Millionen Dollar sammelte das Unternehmen unter anderem vom russischen Facebook-Investor Digital Sky Technologies ein. Groupons Bewertung steigt laut TechCrunch somit auf 1,35 Milliarden Dollar.