Verschiedene bekannte Investoren der deutschen Internetwirtschaft beteiligen sich an Sexportalen, der Wursthändler Reinhold Zimmermann steigt bei FP Commerce ein, der US-Investort Insight Venture Partners investiert in DailyDeal und die Personensuchmaschine 123people gewinnt einen wegweisenden Rechtsstreit.


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Bekannte deutsche Business Angels und Entrepreneure beteiligen sich an Partnervermittlungen für „Männer und Frauen ohne Interesse an langfristiger Bindung“. Der ehemalige CEO der Vorzeigeplattform Parship Arndt Roller erschafft das „Casual-Dating-Portal“ Prime-Date, viele andere bekannte Gesichter wie etwa Gimigames-Gründer Christian Weiß investieren in das Swingerportal Sexpartnerclub.

Wursthändler beteiligt sich an FP Commerce

Der jüngsten Finanzierungsrunde der FP Commerce (www.fp-commerce.com) lassen sich nun Namen zuordnen: Der jahrelange Unternehmensleiter des Wurstwarenherstellers Zimbo, Reinhold Zimmermann, steigt in die Ecommerce-Dachmarke aus dem Hause Samwer ein. Der neue Gesellschafter dürfte nur mäßige Erfahrungen im Internetgeschäft haben. Die genaue Höhe der Beteiligung ist unbekannt, aber nicht unwesentlich, erfuhr Gründerszene aus Unternehmenskreisen.

US-VC steigt bei DailyDeal ein

Der Groupon-Klon DailyDeal (www.dailydeal.de) hat erneut frisches Kapital erhalten. Neuester Investor ist der amerikanische VC Insight Venture Partners. DailyDeal hatte vor kurzem den Konkurrenten Reduti übernommen und ist weiter auf Expansionskurs. Bisher bringt es das Unternehmen auf eine Seed-Runde sowie zwei Finanzierungsrunden im siebenstelligen Bereich.

123people gewinnt Rechtsstreit

Personensuchmaschinen in Deutschland haben mehr Rechtssicherheit erlangt, nachdem das Landgericht Hamburg eine Klage gegen 123people.de abwies. Die Klägerin hatte es nicht hinnehmen wollen, dass ein Foto von ihr in den Suchergebnissen von 123people erschien – dies war jedoch an anderer Stelle von ihr mit Zustimmung hochgeladen worden. 123people sei aber im Recht, befand das Gericht, vor allem weil es das Foto selbst nicht speichere. Zum Tragen kam auch die „Google Thumbnail“-Entscheidung.