Zalando übernimmt den Online-Shop Mybrands, Lars Hinrichs ist zurück und gründet den Pre-Seed-VC HackFwd, Unister gründet eine Hotel-Kette, SponsorPay erhält 3,8 Millionen Euro und SecondLife entlässt knapp ein Drittel seiner Belegschaft.


Offiziell: Zalando übernimmt Mybrands

Nach dem Ende des Online-Shops Mybrands durch fehlende Anschluss-Finanzierung ist die Übernahme durch Zalando nun offiziell. Auf der Startseite verweist Mybrands auf den neuen Inhaber der Marke. Beide Unternehmen wurden finanziell unter anderem von Rocket Internet unterstützt. Mybrands zog dabei unter den Investments den Kürzeren, da das Geschäftsmodell offenbar zu ähnlich war.

Lars Hinrichs neues Projekt

Der Xing-Gründer Lars Hinrichs hat sich mit einer neuen Unternehmung in der Internet-Wirtschaft zurückgemeldet. HackFwd (www.hackfwd.com) ist eine Investorenfirma, die noch vor der Seed-Stage investieren soll. Dieser neue VC fokussiert sich dabei stark auf technologiegetriebene Startups in ganz Europa. Die Vorgaben für ein Investment sind klar definiert.

Unister gründet Hotel-Kette

Das Internetunternehmen Unister diversifiziert und wird eine Hotel-Kette im „günstigen Preissegment“ gründen. Zum Portfolio der Unister Holding gehören bekannte Portale wie ab-in-den-urlaub.de, travel24.com und reisen.de. Unter der Marke Urlaubstours tritt das Unternehmen bereits als Reiseveranstalter auf. Das 2002 von Thomas Wagner gegründete Unternehmen beschäftigt mittlerweile über 700 Mitarbeiter.

3,8 Millionen Euro für SponsorPay

Die Monetarisierungsplattform SponsorPay (www.sponsorpay.com) hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 3,8 Millionen Euro abgeschlossen. Neu an Bord ist Hasso Plattner Ventures (HPV), aber auch der bisherige Investor Team Europe Ventures gab erneut Geld in das Unternehmen. Im Februar hatte SponsorPay den Konkurrenten GratisPay aus dem Hause Rocket Internet übernommen.

SecondLife entlässt 30 Prozent der Belegschaft

Der Betreiber der 3-D-Community SecondLife, Linden Labs, entlässt knapp ein Drittel seiner Angestellten. Nach Informationen von Basic Thinking soll nach der „Umstrukturierung“ des Unternehmens stärker in die Kundenzufriedenheit investiert werden. Linden Labs plane einen browser-basierten Zugang zur Plattform und die Anbindung an Soziale Netzwerke.