Hamburgs Startups sollen mehr Kapital bekommen. Dieser Ansicht sind SPD und Grüne in der Hansestadt. Um Entrepreneure und ihre Ideen zu unterstützen, wollen die beiden Regierungsparteien deshalb den „Hamburger Innovations-Wachstumsfonds“ mit einem Volumen von 100 Millionen Euro aufsetzen. Ein entsprechender Antrag soll laut einem Bericht der Welt am 20. Januar in der Hamburger Bürgerschaft eingebracht werden.

Mit dem Fonds soll in Startups in späteren Wachstumsphasen investiert werden, heißt es in dem Antrag. Dabei soll es sich um bereits gegründete Jungunternehmen handeln, die vor der „Marktdurchdringung“ stehen. Die Investitionen aus dem Fonds sollen laut Antrag die Lücke zwischen Frühphasenfinanzierungen und Investitionen ab fünf Millionen Euro schließen. Startups können durch Eigenkapital, aber auch Bürgschaften oder Darlehensmitteln aus dem Fonds unterstützt werden. Über den Innovationsstarter Fonds Hamburg investiert die Hansestadt bereits in Startups, allerdings nur in der Frühphase.

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Die Stadt plant, sich mit maximal zehn Millionen Euro an dem Investitionsvehikel zu beteiligen. Private Investoren sollen für die restlichen 90 Millionen aufkommen, die Mindestbeteiligung betrage zwei Millionen, die maximale Beteiligung zehn Millionen Euro pro Investor. Der Fonds solle unter dem Dach der Hamburgischen Investitions- und Förderbank laufen. Investitionen aus dem revolvierenden Fonds könnten auch mit anderen Förderprogrammen kombiniert werden.

„Wir denken bei den Kapitalgebern unter dem Motto ‘altes Geld für junge Ideen’ insbesondere an die in Hamburg zahlreich ansässigen Finanzinvestoren, die bisher in eher traditionelle Anlageformen investieren und noch keinen Zugang zu der quirligen Startup-Szene haben“, lässt sich Hansjörg Schmidt, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, zitieren. „Anstatt in leerstehende Bürogebäude zu investieren, wäre es sinnvoller, dieses Geld in die klugen Köpfe der jungen Unternehmer in der Schanze zu investieren.“

Die wichtigsten Startup-Köpfe Hamburgs gibt es hier in einer Bildergalerie. Wen vermisst Ihr? Schreibt die Namen in die Kommentare!

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Philipp Westermeyer. B2B-Online-Marketing ist eine erfolgsversprechende Branche, aber nicht gerade sexy. Trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb - lässt Westermeyer sich immer wieder etwas einfallen, um die Aufmerksamkeit auf sich und seine Firmen zu lenken. Neuester Coup: Onlinemarketing Rockstars Daily, ein etwas anderes Branchenmedium.

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