Helpling-Geschäftsführer Philip Huffmann und Benedikt Franke (v.l.)

Helpling: 85 Mitarbeiter nach zwei Monaten

Das im April gestartete Putzkraft-Startup Helpling expandiert weiter im Eiltempo: Erst vor wenigen Wochen hatte Helpling von Berlin aus in mehrere deutsche Großstädte expandiert, nun startet das Rocket-Unternehmen auch in Holland, Frankreich, Österreich und Schweden. „Der Putzkraft-Sektor hat großes Potential, es ist ein stabiler und wachsender Markt. Die fünf Länder haben zusammen einen jährlichen Umsatz über 32 Milliarden Euro“, so Mitgründer Benedikt Franke, der das Startup gemeinsam mit Philip Huffmann leitet.

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Das Team von Helpling, das hauptsächlich von der Rocket-Zentrale in Berlin aus arbeitet, ist in rund zwei Monaten von 30 auf 85 Mitarbeiter gewachsen. Der Samwer-Inkubator nimmt offenbar jede Menge Geld in die Hand, um die vielen Konkurrenten im Putzkraft-Markt schnell abzuhängen.

In Deutschland konkurriert das Startup mit dem 2012 in Berlin gestarteten Unternehmen Cleanagents, das mittlerweile in dreizehn deutschen Großstädten, drei polnischen Städten sowie Wien und Brüssel aktiv ist. Anfang April launchten zudem die Lieferheld-Mitgründer Nikita Fahrenholz und Claude Ritter ihre Putzkraft-Vermittlung Book A Tiger, die bisher allerdings nur in Berlin, Hamburg und Frankfurt aktiv ist. Außerdem startete das US-Vorbild von Helpling, Homejoy, vor kurzem in Deutschland.

G Tipp – Lesenswert bei Gründerszene Helpling-Interview: „Putzkraft-Vermittlung ist ein absoluter Milliardenmarkt“

Als seien das nicht schon genügend Konkurrenten, plant nun offenbar auch die Bundesregierung eine Online-Vermittlung für Haushaltskräfte. Mit dem Aufbau der Plattform soll allerdings erst 2015 begonnen werden. Der Hightech-Verband Bitkom hat das öffentlich geförderte Bundesprojekt als „völlig überflüssig“ kritisiert.

Bild: Helpling