Für PR-Zwecke ließ sich Rocket-CEO Oliver Samwer mit den Helpling-Gründern Benedikt Franke (l.) und Philip Huffmann fotografieren.

Mangrove Capital Partners als Leadinvestor bei Helpling

Millionen-Finanzierung für Helpling: Das Putzkraft-Startup konnte in den letzten Monaten rund 13,5 Millionen Euro einsammeln. Wie das Startup nun verkündete, sind Mangrove Capital Partners, Phenomen Ventures und Point Nine Capital investiert, wobei das meiste Kapital von Mangrove Capital Partners kommt. Außerdem beteiligte sich Lukasz Gadowski an Helpling, wie bereits Ende Oktober bekannt wurde.

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Mit dem Geld will Helpling sein Produkt verbessern und mehr Marketing machen. „Wir wollen die Marke Helpling und das Thema Online-Buchung für Reinigungskräfte noch stärker in der Öffentlichkeit positionieren“, erzählt Mitgründer Benedikt Franke im Gespräch mit Gründerszene. In den vergangenen Monaten nach dem Start im April war Helpling extrem schnell gewachsen und ist mittlerweile in 150 Städten in acht Ländern aktiv – teilweise zu Lasten der Kundenzufriedenheit.

Für Helpling ist ein schnelles Wachstum jedoch unabdingbar, um gegen die große Konkurrenz zu bestehen: Mit Cleanagents, Book A Tiger, Homejoy oder Putzfee hat das Startup zahlreiche Wettbewerber, die alle innerhalb weniger Monate starteten und nun – vor allem in deutschen Städten – um die Kunden kämpfen. „Wir fahren einen ambitionierten Kurs und da ist es natürlich hilfreich, gut finanziert zu sein“, sagt Franke. „Mit dem Investment fühlen wir uns gut gerüstet.“

Helpling wurde Anfang April von Benedikt Franke und Philip Huffmann mit Unterstützung von Rocket Internet gestartet. Vorbild ist das US-Startup Homejoy, das wenige Wochen nach Helpling ebenfalls in Deutschland startete.

Bild: Helpling