Frauen_Wasser

So viel zum Thema Wasserverschwendung… Wenigstens die Capes sollen aber „wasserneutral“ produziert sein.

Zahnbürsten aus Bambus, vegane Kondome, abbaubare Regenponchos und, natürlich, jede Menge Jutebeutel: Grüner, Pardon, blauer geht’s kaum. Ein Hamburger Startup will mit speziellen Öko-Produkten gegen die Wasserverschwendung ankämpfen. Oder zumindest seinen Teil zum Kampf beitragen.

Über ihren Onlineshop Hydrophil vertreiben Sebastian Bensmann, Christoph Laudon und Geschäftsführer Wanja Weskott von Hamburg aus Produkte, die sie als „wasserneutral“ bezeichnen. Das heißt: Die Produzenten verzichteten darauf, Rohstoffe künstlich zu bewässern. Auch Mineralöle sind tabu, schließlich soll die Ware später keine Rückstände in Grund- und Trinkwasser hinterlassen. Dazu dürfen die Produkte keine tierischen Bestandteile enthalten – und müssen fair gehandelt sein. Plastik findet man auf der Seite dagegen schon. Unvermeidbar, meint Mitgründer Christoph Laudon.

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Zehn Prozent aller Gewinne will Hydrophil an die ebenfalls in Hamburg ansässige Hilfsorganisation Viva con Agua de St. Pauli spenden, die sich für den weltweiten Zugang zu sauberem Trinkwasser einsetzt.

Den angeschlossenen Blog betreiben Bensmann und Laudon bereits seit 2012. Bei einem Spendenmarsch von Hamburg nach Basel hatten sich die beiden 2008 kennengelernt. Ende 2013 starteten Bensmann und Laudon dann den Onlineshop.

In der heimischen Garage entstehen die umweltschonenden Wattestäbchen und T-Shirts allerdings nicht: Das Hydrophil-Team gibt die Produkte bei Herstellern in Auftrag. So würde etwa die Handseife in einer Manufaktur nördlich von Hamburg hergestellt und die Flaschen in Berlin graviert.

Von nun an will sich Hydrophil mit seinen Produkten im Mekka der Wasserverschwender prominenter platzieren: im Badezimmer. Zum Beispiel in Form von Flüssigseifen, Duschgels oder Shampoos.

Bild: Hydrophil