dreamflat geht an immowelt

Dreamflat geht an Immowelt

Immowelt übernimmt das Berliner Startup Dreamflat. Die WG-Suche setzt gezielt auf die Integration von Social Networks, um die Vermittlung von Zimmern schneller und interaktiver zu gestalten. Gerade die Verbindung über Facebook führe zu mehr Vertrauen unter Anbietern und Suchenden, weil beide sich so schon virtuell kennen lernen können. Hinzu soll der direkte Austausch per Chat zu schnellen Besichtigungsterminen führen.

G Tipp – Lesenswert bei Gründerszene Der Springer-Verlag will offenbar das Portal Immowelt übernehmen. Zusammen mit Springers Immonet könnte man damit Platzhirsch Immoscout24 angreifen.

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Dreamflat wurde im Herbst 2012 von David Barnowsky, Daniel Frese, Florian Purchess und Ernests Karlsons gegründet. Inzwischen ist der Dienst in Städten wie Berlin, München, Hamburg und Köln verfügbar. Langfristig will das Team weiter expandieren, sowohl in Deutschland als auch in internationalen Metropolen wie London, Wien und Zürich soll das Angebot bald verfügbar sein.

„Das Konzept von Dreamflat ist innovativ und ergänzt aufgrund der Fokussierung auf die junge Zielgruppe von WG- und Wohnungssuchenden optimal das Produktportfolio der Immowelt AG“, sagt Vorstand Ulrich Gros. Er sieht vor allem interessante Synergien für die Entwicklung mobiler Dienste. Dreamflat-Gründer David Barnowsky hofft durch den Deal auf noch mehr Bekanntheit und Reichweite.

Eine Übersicht der aktuellen Exits:

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Im April war die Vielflieger-App Flying nach einer fehlenden Anschlussfinanzierung getrauchelt. In seinem Blog hatte das Flying-Team den Offlinegang bereits angekündigt. Im Juli dann die Wende: Flying schaffte einen Exit an US-Investor Rob W. Armstrong und die dahinterstehenden Investorengruppe. Das 2012 in Hamburg gegründete Unternehmen wanderte nach der Übernahme in die USA. Flying-CEO Panos Meyer zog sich aus dem operativen Geschäft zurück, neuer CEO wurde Armstrong. Bild: Flying-Team; Quelle: Seat4a/Flickr

Bild: Dreamflat