Geek-Evolution

Vom Renaissance-Fool zu Ozzy Osbourne’s Vorgängern

Der Begriff „Geek“ wird heutzutage oft und gerne gewählt, um Personen zu beschreiben, deren Interesse und Leidenschaft für Themen wie Comics, Tech oder Star Trek ein wenig über das gemeinhin „normale“ Maß hinausreichen. Kaum jemand kennt jedoch die Ursprünge des Geek-Begriffs, die sich bis ins 15. Jahrhundert verfolgen lassen. Damals wurde der Ausdruck für Personen verwendet, die als trottelig galten.

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Später, im 18. Jahrhundert dann, gewann der Terminus „Gecken“ für Gaukler und Zirkus-Artisten im Kaisertum Österreich-Ungarn an Bedeutung. Solche Gecken amüsierten das Publikum beispielsweise durch Aktionen wie das Abreißen eines lebendigen Huhnkopfes mit bloßen Zähnen – in abgewandelter Form sogar noch in den frühen1980er Jahren von Bühnenkünstlern wie dem damaligen Blizzard-of-Ozz-Frontmann Ozzy Osbourne mit Fledermäusen praktiziert.

Dass es beim gegenwärtigen „Geektum“ viel unblutiger zugeht, beweist die Infografik von Flowtown. Sie zeigt die Evolutionsgeschichte des Geeks über die Jahrhunderte und während der Jahrzehnte der letzten hundert Jahre. Interessant dürfte es werden, wenn gleich bei mehreren Geek-Formen eine Assoziation mit den eigenen Gewohnheiten und Interessen festgestellt wird. Wie viel Geek steckt eigentlich in jedem von uns?

The Evolution of the Geek

 

Bild: Bestimmte Rechte vorbehalten von Bharath Kishore