Innovestment

Grund zum Strahlen für das Innovestment-Team: Die Crowdinvesting-Plattform geht an Cresces

Innovestment geht an Cresces

Normalerweise vermittelt die Crowdinvesting-Plattform  Innovestment (www.innovestment.de) zwischen emittierenden Unternehmen und Investoren stille Beteiligungen. Nun hat sich die Anfang 2011 gegründete Plattform selbst zum Kauf dargeboten und einen Exit an das aus Düsseldorf stammende Beteiligungsunternehmen Cresces Gruppe bewerkstelligt – es ist der erste Exit dieser Art in Deutschland. Laut Innovestment fand der Verkauf bereits im Mai dieses Jahres statt. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Laut Innovestment-CPO Thomas Herzog ist der Exit-Grund, „die Zukunftsfähigkeit der Innovestment GmbH im dynamischen Crowdinvesting-Markt zu sichern“. Neuer Innovestment-Geschäftsführer wird Cresces-Geschäftsführer Florian H. W. Schmidt.

Anzeige
Mit dem Neueigner Cresces gehen einige Änderungen bei der Crowdinvesting-Plattform einher. Zum einen der Fokus der Plattform als Marktplatz. „Die Aufgabe der Innovestment liegt vor allem darin, den Marktteilnehmern, also kapitalsuchenden Unternehmen, wie auch den kapitalanlegenden Investoren, alle entscheidungserheblichen Informationen bereitzustellen“, so Herzog. Eine Konsequenz hierfür sei „die Erstellung eines Vermögensanlagen-Verkaufsprospekt für große Finanzierungsrunden“, ergänzt der Innovestment-CPO.

Daneben will man zukünftig Trusted Partner – VCs, Inkubatoren, führende Unternehmensberater und Gründungscenter – einsetzen, die sich laut Herzog um die „Reduktion der Informationsassymetrie der Marktteilnehmer“ und die „Betreuung der emittierenden Unternehmen“ kümmern werden. Dieses Vorgehen soll zudem potenzielle Interessenkonflikte zwischen Innovestment und emittierenden Unternehmen auflösen.

Bild: Oliver Schulze, © NUK e.V.