Mit dem Trend Report informiert Spreadshirt (www.spreadshirt.de) jeden Monat über neueste Tendenzen im Universum der personalisierten Bekleidung. Für dessen 24. Ausgabe hat sich Gründerszene beteiligt und auf Basis seiner Datenbank recherchiert ob und wenn ja welche Parallelen es zwischen Spreadshirt-Shop-Eröffnungen und Gründungen von Internet StartUps 2009 gibt:

Knapp 30.000 neue Spreadshirt Partner Shops öffneten 2009 in Deutschland ihre Pforten. Dem stehen im gleichen Jahr rund 40 Gründungen deutscher Internetfirmen gegenüber. Einige Webunternehmen starteten mit ganz neuen Geschäftsmodellen, andere adaptierten international etablierte Konzepte für neue Nischen oder den deutschen Markt: ein Blick auf Trends in der deutschsprachigen Ecommerce- und Web-Landschaft.

Spreadshirt Partner Shops

Die Community der Spreadshirt Shop Partner wächst: 2009 kamen 30.000 hinzu. Jeder Fünfte von ihnen verzeichnet regelmäßig Verkäufe, bis zum ersten Umsatz vergehen im Schnitt 30 Tage. Bemerkenswert: 35 Prozent aller neu eröffneten Shops verzichten komplett auf die Gewinnprovision. Das Anliegen dieser Shops ist also gar nicht oder nur mittelbar kommerziell – stattdessen sollen Projekte und Ideen bekannt gemacht werden. Der mediale Charakter des Shirts steht im Vordergrund. Jeder vierte Shop wurde 2009 von einer Frau eröffnet – der Anteil der weiblichen Shoppartner steigt damit langsam aber kontinuierlich.

3 Top Shops 2009:

Internet-Gründungen

Während ein Spreadshirt Shop kostenlos und ohne Risiko betrieben werden kann, steht eine Finanzierung durch Kapitalgeber bei StartUps hoch im Kurs. Alle der 2009 gestarteten Unternehmen werden laut Gründerszene-Datenbank von Investoren unterstützt. Interessanterweise sind die meisten neuen Internetunternehmen Service-Angebote. Darunter die Datenverwaltung für den Todesfall „Idivus“ und der Barcode-Scanner „Barcoo“. Ein wesentlicher Teil der Neugründungen waren auch Mass-Customization-Konzepte. Die Personalisierung von Produkten durch den Kunden, verzeichnet weiterhin sowohl Zuwachs bei den Nutzerzahlen, als auch bei den Geschäftsideen. Die Palette reicht vom WunschKeks (http://www.wunschkeks.de/) über den individuellen Saftmix (Saftfabrik) bis zum selbstgestalteten Kuscheltier (mystofftier). Hinzukommen im konventionellen Online-Versandhandel u.a. Schuhe (Zalando) und Dessous (Enamora). Sparten, die in den USA (zum Beispiel Zappos) und Großbritannien (zum Beispiel Figleaves) bereits zu den Großen des Ecommerce gehören. Der Klontrend ist bei etwa 60 Prozent der Neugründungen 2009 feststellbar. „Es ist nicht einfach zu entscheiden, ob etwas ein Copycat ist. Die Neugründer machen Anpassungen und überhaupt gibt es selten 1:1-Klone. Wenn jemand individuelle Kekse anbietet, könnte man ihn als Klon anderer Mass-Customization-Angebote bezeichnen. Oder eben nicht, da es sich um ein ganz anderes Endprodukt handelt,“ kommentiert Joel Kaczmarek, Chefredakteur von Gründerszene.

Von einem wahren Emanzipationsschub kann indes auch bei den Internet-Gründungen keine Rede sein: von den knapp 40 Gründungen weist das Gründerszene nur vier mit weiblicher Beteiligung aus. Als Gründungshochburg, sowohl für Internet-Firmen als auch Spreadshirt Partner Shops mausert sich weiterhin Berlin. Über 40 Prozent der neu gegründeten Webfirmen starteten 2009 in der Hauptstadt und bei den Shoperöffnungen war Berlin mit über 1.600 Shops Spitzenreiter vor Hamburg (1.000) und München (650).