„Ich habe mit firma.de immer gute Erfahrungen gemacht.“

Mit zwölf Jahren Erfahrung zählt der Gründerberater Thomas Häntsch zu den besten seines Fachs. Der studierte Betriebswirt ist seit drei Jahren Mitglied im Beraternetzwerk von firma.de und hat über 200 Gründungen begleitet. Sein Spezialgebiet sind kleine und mittelständische Unternehmen im kaufmännischen Bereich. Jenen hilft er bei der Strukturierung, der Businessplanung und Finanzierung. Außerdem entwickelt er Marketing- und Unternehmensstrategien, unterstützt Gründer beim Aufbau von Netzwerken und strategischen Kooperationen. Heute erzählt er von seinen Erfahrungen mit firma.de und warum er nach wie vor vom Service der Wiesbadener begeistert ist.

Wie waren Ihre ersten Erfahrungen als Gründungsberater bei firma.de?

Meine Erfahrungen mit firma.de waren tatsächlich immer sehr gut. Die Kommunikation war schon von Beginn an unkompliziert und die Mitarbeiter waren immer seriös und zuverlässig. Ich spürte von Anfang an die Motivation im Team, etwas Neues aufzubauen und den Willen, neue Wege mit mir zu gehen. Diese Haltung spiegelte sich in allen Abteilungen bei firma.de wieder. Ich wurde rundum kompetent beraten und habe sofort bemerkt, dass es dem Team wichtig war, für alle Seiten das Beste aus der Kooperation herauszuholen. firma.de vermittelte mir Gründer, zu denen ich als Berater mit meinen Kernkompetenzen passte. Außerdem wurde ich in verschiedene Branchen- und Netzwerktreffen einbezogen, in denen ich auch direkt potentielle Kunden treffen konnte.

Im Bereich des Online Marketings half mir firma.de bei der Suchmaschinenoptimierung. Die hohe Reichweite der Plattform nutze ich bis heute, indem ich Fachartikel und Gründerstorys veröffentliche, die zusätzlich über die sozialen Medien verbreitet werden. Diese Online Marketing-Instrumente verhalfen mir damals zu mehr Kunden und haben mich optimal in Stellung gebracht. Dadurch wurde ich von Gründern online besser gefunden. Ich erlebe bis heute immer wieder tolle Momente mit dem Team.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit firma.de?

Das ist alles recht unkompliziert: Als erstes klären Gründer mit einem Experten aus dem Serviceteam von firma.de ab, welcher Berater aus dem Netzwerk am besten zum jeweiligen Gründer passt. Werde ich ausgewählt, kontaktiert mich das Serviceteam und informiert mich über die Gründungsidee. Dann entscheide ich, ob ich tatsächlich der richtige Berater für den Gründer bin und wie ich ihm mit meinen Kompetenzen helfen kann. Wenn ich denke, dass eine Zusammenarbeit sinnvoll ist, bekomme ich von firma.de die Kontaktdaten und rufe den Gründer persönlich an. Ich gehe dann mit ihm seine konkrete Geschäftsidee durch, kläre die vertraglichen Modalitäten und gebe firma.de abschließend ein Feedback zum Verlauf des Gesprächs.

Wie geht es dann mit der Beratung weiter?

Im Erstgespräch klären wir dann die Grundfragen ab: Was stellt sich der Gründer vor und ist das mit meinen Kernkompetenzen und meiner Erfahrung umsetzbar. Im Anschluss an das Telefonat sende ich dem Gründer eine E-Mail mit meinen Kontaktdaten, wichtigen Informationen und den Zielen. Je nachdem, wie konkret wir die Eckpunkte fixieren konnten, schicke ich dem Gründer ein Angebot in schriftlicher Form zu. Ob es soweit bereits nach einem Erstgespräch kommt, hängt aber immer vom Verlauf des Gesprächs ab. Bei größeren Projekten benötigt man in der Regel weitere Gespräche, in denen man sich auch persönlich trifft, tiefer austauscht und die verschiedenen Vertragsinhalte, Konditionen und die Zielsetzung bespricht.

Für diese Gespräche nehme ich mir Zeit, denn es ist für mich wichtig, herauszufinden, wie weit der Gründer bei seiner Unternehmensplanung überhaupt ist. So habe ich festgestellt, dass einige Vermittlungen erst später greifen, weil die Gründer manchmal die Gründungsphase noch nicht ganz abgeschlossen haben und mein Job ein bisschen später beginnt. Geduld zu haben, zahlt sich definitiv für alle Beteiligten aus.

Wie geht es dann weiter?

Das ist in erster Linie davon abhängig, wie das Geschäftsmodell des Kunden aussieht und was er genau von mir erwartet. Es gibt beispielsweise Kunden, die haben bereits einen Businessplan erstellt. Dann besteht meine Aufgabe meistens darin, dass ich diesen Plan überprüfe und gegebenenfalls so überarbeite, dass er bei der Bank zur Finanzierung akzeptiert wird. Andere Gründer hingegen kommen mit einer Geschäftsidee und haben noch gar keine Vorstellung davon, wie sie ihre Geschäftsidee realisieren wollen. Dann arbeite ich einen kompletten Businessplan mit ihnen aus und mache sie fit für die Gespräche mit Banken und Investoren.

Und es gibt Start-ups, die schon ein Jahr am Markt sind, erste Zahlen und Erkenntnisse vorweisen können, aber eine Erweiterungsfinanzierung benötigen. Bei einigen muss auch der Vertrieb ausgebaut oder eine neue Marketingstrategie entwickelt werden. Hier ist es notwendig, individuelle Konzepte zu entwerfen. In diesen Fällen frage ich die Gründer, was sie bereits haben und wo genau die Reise hinführen soll. Erst wenn diese Fragen geklärt sind, können wir uns gemeinsam auf das Bankgespräch vorbereiten oder gemeinsam zur Bank gehen. Auch neue Vertriebsmethoden oder Marketingstrategien lassen sich mit dieser Grundlage ausarbeiten.

Mir ist eben wichtig, dass der Kunde im Vorfeld ein Konzept geliefert bekommt, sich ein Bild von den Leistungen machen kann und sich dann entscheidet, wo wir bei der Beratung ansetzen und wo er meine Unterstützung benötigt. Erst wenn das Leistungspaket benannt ist, wird das sprichwörtliche Preisschild angehängt. Dann ist er am Zug und muss sich entscheiden, ob wir zusammenarbeiten. Transparenz ist mir hier im Sinne des Kunden besonders wichtig, damit am Ende die Erwartungen von allen Beteiligten erfüllt werden können.

Wie würden Sie Ihre Arbeitsweise charakterisieren?

Ich denke, dass meine Ausdauer zu meinen größten Stärken zählt. Sie ist Teil meiner gesamten Beratungsphilosophie. Wie ich bereits beschrieben habe, müssen die Gründer ihre Ideen sortieren und strukturieren. Bereits in dieser Phase fange ich an, die Gründer zu unterstützen, obwohl zu diesem Zeitpunkt noch kein Umsatz generiert werden kann. So arbeitete ich beispielsweise mit einem Erfinder zusammen, der zur Finanzierung eines Prototypen noch das notwendige Kapital einsammeln musste. Hier habe ich ihn bereits dabei unterstützt, Kapitalgeber zu finden, bevor wir mit der eigentlichen Arbeit beginnen konnten. Denn gerade bei Start-ups ist es wichtig, nachhaltig zu denken. Vor allem größere Projekte benötigen etwas mehr Zeit. Doch wenn die Maschinerie erstmal richtig ins Rollen kommt, profitieren alle Beteiligten.

Außerdem endet die Kooperation bei vielen Beratern schon, wenn das Konzept und die Finanzierung stehen. Meiner Meinung nach beginnt erst hier die eigentliche Arbeit eines Gründungsberaters. Denn in der Umsetzung liegt die eigentliche Kunst: Der Gründer braucht Netzwerke, um profitable Vertriebsstrukturen aufzubauen. Die meisten Gründer sind zum allerersten Mal mit diesen Vertriebsthemen konfrontiert und unterschätzen deren Wichtigkeit. Hier gilt es individuelle Konzepte auszuarbeiten, denn vom Vertrieb kann das Überleben eines Unternehmens abhängen. Auch in den Bereichen Marketing, Presse- und Netzwerkarbeit ist die Unterstützung im Nachgang extrem wichtig. Diese Aspekte werden ebenfalls häufig unterschätzt. Viele Gründer denken, einfachste Marketingmethoden würden ausreichen, einen zuverlässigen Kundenstamm aufzubauen. Das reicht aber nicht. Eine Mischung aus Marketing, Vertrieb und PR ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Start. Dazu müssen diese Teilgebiete richtig ausbalanciert werden. Hierzu benötigt man die Erfahrung, um das knapp bemessene Kapital und die geringen Zeitressourcen optimal einzusetzen und das Maximum aus den Aktionen herauszuholen. Das nehmen Gründer oft auf die leichte Schulter und merken zu spät, dass ihr Konzept nicht funktioniert. Mein Ziel hingegen ist es, dass von Beginn an alle Zahnräder ineinander greifen.

Meine zweite Kernkompetenz ist meine weitreichende Erfahrung aus verschiedensten Projekten. Ich habe nicht nur Kundenprojekte, sondern auch eigene Projekte aufgebaut. Dazu zählen auch Start-ups, die ich nicht nur bei der Gründung begleitet habe, sondern auch beteiligt bin. Ich bin in Finanzierungsrunden daher absolut verhandlungserfahren und kann mich in verschiedene Perspektiven hineinversetzen. Darin sehe ich einen großen Vorteil, auf den sich die Gründer bei mir verlassen können.

Auf welche Erfolge sind Sie besonders stolz?

Obwohl ich in meinen zwölf Jahren als Gründungsberater eine Vielzahl an Projekten betreut habe, bin ich auf einige ganz besonders stolz. Die waren so knifflig, dass sich andere Berater daran bereits die Zähne ausgebissen hatten. Zu den interessantesten Projekten zähle ich die Zusammenarbeit mit einem Gründer, der Chip-Tuning-Platinen in seinem Wohnzimmer hergestellt hat und heute einer der großen Player auf dem Markt ist.

Aus welchen Branchen stammen Ihr Kunden?

Meine Kernkompetenzen liegen im Bereich der kaufmännischen Berufe, Dienstleistungsunternehmen und generell Handel und Vertrieb. Doch ich habe eben auch schon Tüftler und Erfinder unterstützt. Prinzipiell ähneln sich die Abläufe bei den Gründungen, so dass man die Grundmuster gut auf die verschiedenen Branchen übertragen kann. Dennoch gilt der Grundsatz, dass für spezifische Projekte individuelle Konzepte entwickelt werden müssen. Um diese zu entwickeln, ist dann das entsprechende Know-how nötig. Stoße ich hier an meine Grenzen, kann ich mich auf meine Kollegen im firma.de-Netzwerk und deren Erfahrung verlassen. Zusammen finden wir dann eine Lösung, mit der alle glücklich sind.

 

Thomas Häntsch ist studierter Betriebswirt und berät schon seit vielen Jahren, selbstständig, kleinere und mittelständige Unternehmen sowie Existenzgründer. Neben Strukturierung, Businessplanung und Finanzierung, hilft er auch beim Aufbau von Franchise-, Marketing- und Unternehmensstrategien, Netzwerken und strategischen Kooperationen. Viele hundert Unternehmer haben bereits von seiner Erfahrung profitiert.