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Die Amorelie-Chefin leitet die Startup-Show gemeinsam mit Johann Lafer ab Januar

Die zweite Staffel von „Die Höhle der Löwen“ ist gerade zu Ende gegangen, nun kündigt sich das nächste Startup-TV-Format an. „Auf die Plätze! Fertig! Weg!“ heißt der Neuling und soll ab Januar 2016 zur Primetime auf Kabel Eins laufen. Der ursprüngliche Termin war für Ende Oktober angesetzt, konkrete Gründe für die Verzögerung wollte der TV-Sender auf Nachfrage nicht nennen.

Kabel Eins hatte mit „Restaurant Startups“ bereits eine Gründer-Show im Programm – und nahm sie wenige Wochen nach dem Start wegen mieser Quoten wieder aus der Hauptsendezeit.

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„Auf die Plätze! Fertig! Weg!“ vermischt das Auswanderer-Szenario – das Kabel-Eins-Gucker bereits aus der Sendung „Mein Neues Leben“ kennen – mit einem Existenzgründer-Wettkampf. „Arbeiten, wo andere Urlaub machen und dabei noch sein eigener Chef sein – ein Traum für viele Auswanderer“, beschreibt Odeon Entertainment die Sendung. Odeon produziert das Format im Auftrag von Kabel Eins und kündigte vier Episoden an.

Pro Folge treten dabei jeweils drei Kandidatenpaare gegeneinander an. Die Gewinner erwartet pro Sendung ein Startkapital in Höhe von 25.000 Euro. Dafür müssen die Teilnehmer aber nicht nur die Juroren überzeugen, sondern auch Auslandsexperten vor Ort.

Neuland für Lea-Sophie Cramer

Für das Konzept, die Kombination zweier bekannter Unterhaltungsformate, gewinnt Kabel Eins sicherlich keinen Innovationspreis. Zumindest auf den ersten Blick wirkt die neue Show nicht gerade wie eine Unterhaltungs-Granate. Dafür punktet AdPFW mit den beiden Juroren: Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer und Fernsehkoch Johann Lafer führen durch die Sendung. Juror Lafer ist fernseherfahren und moderierte bereits zahlreiche TV-Shows wie „L wie Lafer“ oder „Lafer! Lichter! Lecker!“. Ende November sucht der Sternekoch für das ZDF „Deutschlands besten Weihnachtsbäcker“.

Für Lea-Sophie Cramer ist das hingegen Neuland. Die Amorelie-Chefin stand zwar schon häufiger vor der Kamera, etwa bei Markus Lanz oder Red!, aber ihre Moderatoren-Sporen muss sie sich erst noch verdienen. Übrigens: Die Amorelie-Chefin sei von der Produktionsfirma aufgrund ihrer Persönlichkeit und beruflichen Qualifikation in Hinblick auf Unternehmensgründung angefragt worden, so Amorelie auf Nachfrage von Gründerszene. Und nicht aufgrund der geschäftlichen Verbindung zwischen Amorelie und ProSiebenSat.1.

Bild: Amorelie