Das Karma-Team: Tommi Uhari, Margus Uudam und Kristjan Laanemaa

490 Millionen Euro, 371 Millionen, 180 Millionen und 106 Millionen. Das sind nur einige der Fonds, die allein in den ersten Monaten dieses Jahres bekanntgegeben oder bereits eingesammelt wurden. Und alle wollen europäische Startups finanzieren.

Da kommt das neueste Vehikel, das die Startup-Ökosysteme Europas bedienen will, deutlich bescheidener daher. Mit 40 Millionen Euro gibt die neugegründete Risikokapitalgesellschaft Karma Ventures heute das erste Closing seines Fonds bekannt. Der offiziell in Luxemburg ansässige Fonds soll bis Ende 2016 auch das zweite Closing geschafft haben, dann soll der Topf ungefähr 60 Millionen Euro groß sein. Investiert wird in europäische Tech-Startups, der Fokus liegt dabei auf Serie-A-Finanzierungen. Das Büro des VCs ist in Tallinn, Estland.

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Leadinvestor des Fonds ist Ambient Sound Investment (ASI). Weitere Investoren sind außerdem der Baltic Innovation Fund, sowie Family Offices und Pensionsfonds.

ASI ist ein nach eigenen Angaben loser Zusammenschluss von Privatinvestoren mit Sitz in Estland. Ursprünglich startete ASI als Holding von vier Skype-Entwicklern, die darüber Anteile am Video-Call-Unternehmen hielten. Die vier waren laut Medienberichten maßgeblich an der Entwicklung der Skype-Technologie beteiligt. Zwei von ihnen – Ahti Heinla und Jaan Tallinn – werden Karma als Berater zur Seite stehen, heißt es von dem VC.

Karma Ventures wird unter anderem von Margus Uudam geführt, der derzeit Head of Capital Investments bei ASI ist. Neben Uudam sind noch Tommi Uhari und der ebenfalls bei ASI tätige Kristjan Laanemaa bei Karma mit an Bord. Uudam und Laanemaa werden weiterhin ihre Investments bei ASI betreuen, so eine Sprecherin von Karma Ventures auf Nachfrage von Gründerszene.

Bild: Karma Ventures