Kaufempfehlungen E-Mail-Marketing

Wie funktionieren Kauftipps im E-Mail-Kanal?

Basis für individuelle Kaufempfehlungen bilden die Klick-, Warenkorb- und Kaufhistorie. Berücksichtigt werden können auch Suchanfragen, Wunschlisten sowie vergleichbare Profilinformationen aus Online-Shops, CRM- und E-Mail-Marketing-Systemen. Anhand der Kundenaktionen lernt die sogenannte Recommendation Engine, welche Produkt- oder Content-Einblendungen den größten Erfolg versprechen. Im E-Mail-Template werden Platzhalter für die Empfehlungen reserviert, die die Software in Echtzeit befüllt. In Kenntnis des jeweiligen Empfängers und seiner Vorlieben sind die Tipps und Vorschläge damit hochgradig personalisiert und variabel.

Dank der individuellen und automatisiert platzierten Kaufvorschläge erhalten die Abonnenten einen echten Mehrwert – und das in jedem neuen Mailing. Die Segmentierung erfolgt mit einer professionellen E-Mail-Marketing-Software dynamisch und ohne manuelles Zutun. Durch die automatisierte Segmentierung bleibt der Pflegeaufwand überschaubar.

Was machen gelungene Empfehlungen im E-Mail-Kanal aus?

  • Hochgradig individuelle Angebote und Informationen
  • Optimale Ausschöpfung von Cross- und Up-Selling-Potenzialen
  • Höhere Conversion-Rates und Bestellwerte
  • Berücksichtigung des Nutzerverhaltens durch Echtzeit-Lernen
  • Abverkauf von Long-Tail-Produkten
  • Prüfung von Warenverfügbarkeiten
  • Dynamisch und automatisiert platzierter Content

Angepasste Empfehlungen bis zur E-Mail-Öffnung

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Die Empfehlungen werden bei den Empfängern erst beim tatsächlichen Öffnen des Mailings generiert. Bis dahin lässt sich jedes inhaltliche Element dynamisch anpassen oder ersetzen. Dies sorgt für eine extrem hohe inhaltliche Relevanz. Hierbei wird auch in Echtzeit abgeglichen, ob sich bestimmte Produkte noch in Ihrem Warenbestand befinden oder kurzfristig ausverkauft sind. In der Regel sind auch Preisinformationen vor der E-Mail-Öffnung anpassbar.

Die inhaltlichen Anpassungen basieren auf individuellen Tracking-Codes. Durch die Verknüpfung von Online-Shop und E-Mail-Marketing-Software lassen sich Informationen über getätigte Klicks und Käufe zu einem Daten-Pool bündeln. Dank dieser detaillierten Datenbasis kann die Recommendation Engine relevante Inhalte für jeden einzelnen Empfänger ereignisbezogen berechnen und in der Software platzieren.

Platzierung der Topseller bei fehlender Kontakthistorie

Sind keine Empfänger-Präferenzen bekannt, lassen sich allgemeingültige Empfehlungen wie Topseller, populäre Produkte, Neuheiten oder Sonderangebote platzieren. Die Topseller werden hierbei auf einzelne Produkte bzw. Produktkategorien “runtergebrochen”. Solche generischen Produktempfehlungen sind besonders bei neuen Abonnenten sowie in Willkommensserien interessant. Anschließend lernt die Recommendation Engine aus den ersten Nutzeraktivitäten und der Response, um die jeweiligen Vorlieben schrittweise individueller zu bedienen.

Praxisbeispiel Online-Schmuck

Hat eine Kundin im Online-Schmuckshop beispielsweise ein Armband gekauft, erhält sie einige Tage später eine Mail mit passenden Ohrhängern sowie weiteren Zusatz-Angeboten. Die Produktempfehlungen werden dynamisch beim Öffnen des Mailings generiert, sodass ausschließlich verfügbare Artikel angezeigt werden.

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Darüber hinaus lassen sich individuelle Produktempfehlungen auch in Trigger-Mails veröffentlichen. So können etwa in Geburtstagsmails personalisierte, speziell incentivierte Kaufvorschläge platziert werden. Bei der Platzierung der Empfehlungen können beispielsweise die Klick- und Kaufhistorie, Geschlecht oder saisonale Aspekte berücksichtigt werden.

Spezial-Tipp: Monothematische Empfehlungsmails

Darüber hinaus bietet sich eine weitere spannende Einsatzmöglichkeit durch kurze, auf ein einzige Empfehlung getrimmte Mails. So kann nach einem Kauf automatisiert eine inhaltlich auf die gerade getätigte Bestellung hin ausgerichtete Empfehlungsmail versendet werden. Der Versandzeitpunkt wird hierbei individuell auf den einzelnen Empfänger ausgelegt. Solche Mails haben After-Sales-Charakter – und sollten möglichst knapp gehalten werden. Ziel ist es, den Kunden zu einem erneuten Kauf zu animieren. Denn, nach dem Kauf ist vor dem Kauf.

E-Mail-Marketing lernen

Wer einen detaillierten Einblick in das Thema E-Mail-Marketing und Customer-Lifecycle möchte, für den gibt es das passende Gründerszene-Seminar mit Autor Andreas Endter:

E-Mail-Marketing

25. Juli 2013, 9 bis 13 Uhr

 

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