Tickaroo Kicker

Peter Dendl (Tickaroo), Toni Schnell (Olympia), Naomi Owusu (Tickaroo), Werner Wittmann (Olympia) und Matthew Ulbrich (Tickaroo), v.l.n.r.

Der Olympia-Verlag verkündet eine Millionenfinanzierung in das Liveticker-Startup Tickaroo. Der Nürnberger Verlag ist vor allem für das Sport-Magazin Kicker und die Online-Präsenz Kicker.de (5,8 Milllionen Nutzer pro Monat laut AGOF) bekannt. Daneben gehört auch die Bergsport-Marke Alpin zum Olympia-Portfolio. Olympia selbst ist eine einhundertprozentige Tochter des Verlags Nürnberger Presse Druckhaus Nürnberg, zu dem auch zwei städtische Zeitungen gehören.

Gemeinsam wollen Tickaroo und Kicker nun an einer App-Lösung für den Amateursportbereich arbeiten, heißt es von den Unternehmen. Zudem sollen die Lösungen für Publisher und Verbände und das Digitalangebot von Kicker ausgebaut werden. Gleichzeitig will Tickaroo mit dem neuen Kapital das Amateurangebot auf seiner Webseite vor allem im Team- und Fußballbereich ausbauen.

Anzeige
Olympia und Tickaroo kooperieren bereits seit zwei Jahren miteinander. Das Regensburger Startup entwickelte unter anderem die Kicker-App für das iPhone und Android. Der Zusammenschluss sei daher für beide Seiten der naheliegendste Schritt gewesen, so Tickaroo. Für den Olympia-Verlag folge die Beteiligung „der Strategie, den Kompetenzfeldern Technologie und Innovation im Unternehmen mehr Gewicht zu verleihen“, sagt Toni Schnell, Geschäftsführer der Olympia-Verlag GmbH. „Wir wollen damit unsere Marktführerschaft im Bereich der digitalen Sportmedien weiter ausbauen.“

Die Tickaroo GmbH wurde im September 2011 in Donaustauf bei Regensburg von Naomi Owusu, Andreas Gerauer und Peter Dendl gegründet. Seit März 2014 wir das Team vom ehemaligen Kupferwerk-Kreativ-Vorstand Matthew Ulbrich als Mitgesellschafter und sogenannter Lead-Konzepter unterstützt.

Das Startup arbeitet an einer Live-Ticker-App für lokale Sportereignisse. Fans und Vereine können damit direkt vom Spielfeldrand zum Hobby-Reporter werden. Als Verlagslösung können Echtzeit-Infos über Spiele auf mobile und stationäre Webseiten eingebunden werden. Tickaroo bietet seine App an Vertragspartner auch als Whitelabel-Lösung an.

Bild: Tickaroo