Vinted-Gründer Justas Janauskas und Milda Mitkute

Es ist die dritte Finanzierungsrunde für die Mutterfirma von Kleiderkreisel: Für das Second-Hand-Konzept bekommt das litauische Unternehmen Vinted 24 Millionen Euro. Angeführt wird die Runde vom Medienhaus Hubert Burda Media, auch die Risikokapitalgeber Accel Partners und Insight Venture Partners investieren.

Mit dem frischen Kapital soll die Kleidertauschplattform in neue Märkte außerhalb Europas und den USA gebracht werden. Zurzeit ist das Unternehmen in acht Ländern aktiv, seit 2009 in Deutschland.

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Vor zwei Jahren hat Vinted begonnen, Fremdkapital einzusammeln. Seitdem bekam das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 60 Millionen US-Dollar, 27 Millionen davon im Februar 2014. Das jährlich bewegte Umsatzvolumen des 2008 in Litauen gegründeten Unternehmens soll mehr als 100 Millionen Euro betragen.

Erst Anfang dieses Jahres sorgte der deutsche Ableger Kleiderkreisel für Aufsehen. Die Plattform führte ein neues Bezahlsystem mit einer Transaktionsgebühr ein, was den Nutzern missfiel. Manche riefen sogar zum Boykott auf. Geändert hat das allerdings nichts: Zurzeit liegt die Gebühr bei fünf Prozent des Artikelpreises, ab Januar wird sie sogar auf zehn Prozent angehoben.

Bild: Vinted