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Die Kontist-Gründer Christopher Plantener, Madison Bell, Sebastian Galonska und Alexander Baatz (von links)

Christopher Plantener hat sich viel vorgenommen: Mit Kontist will der Gründer eine neue Banking-App auf den Markt bringen, eine Art N26 speziell für Freelancer und Gründer. „Es ist einfach ungerecht, wie die Banken mit den Selbstständigen umspringen“, sagte Plantener im Gründerszene-Gespräch. Die Produkte einer Kreissparkasse seien nicht mehr für die Bedürfnisse von Kleinunternehmern geeignet. Bei Kontist soll sich beispielsweise die Steuer automatisch zurücklegen lassen.

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Noch vor dem geplanten Launch Anfang 2017 erhält das Fintech-Startup nun weiteres Geld. Zwei Millionen Euro kommen von dem dänischen VC Founders und dem Fonds Vækstfonden, wie WiWo Gründer zuerst berichtet. Eine erste Millionen-Investition von Founders sowie aus Fördermitteln sind nach eigenen Angaben bereits in das Unternehmen geflossen. Mit dem neuen Geld will das Unternehmen sein Produkt nun weiterentwickeln. Schon Ende des Jahres wollen Plantener und seine Mitgründer Madison Bell, Sebastian Galonska und Alexander Baatz weiteres Kapital aufnehmen.

Derzeit arbeiten zwölf Mitarbeiter für das Startup. Für sein Angebot kooperiert Kontist seit kurzem mit der Berliner Solarisbank. Bei der Bank liegen dann auch die Konten. Die ersten 1.000 Beta-Nutzer würden Kontist bereits verwenden, heißt es von dem Unternehmen. In Deutschland konkurriert das Startup mit dem finnischen Anbieter Holvi, das hierzulande gerade auf den Markt drängt, und in diesem Jahr von der spanischen Bank BBVA gekauft wurde. Außerdem kündigte N26 ebenfalls ein Geschäftskunden-Produkt für 2017 an.

Bild: Kontist