Sharknado

Lohnt es sich, in den Trash-Klassiker Sharknado reinzuschauen? Auf Krittiq überwiegen die negativen Bewertungen…

Ärgerlich, wenn sich ein Film während der Vorstellung als Nullnummer entpuppt. In solchen Fällen gelobt so mancher, sich in Zukunft vorab über einen Streifen schlau zu machen. Das geht bisher zum Beispiel auf einschlägigen Portalen wie IMDb oder Moviepilot. Ein Gründerteam aus Kassel will es diesen Seiten nun mit einer App gleichtun: Krittiq ist ein soziales Netzwerk, in dem Film- und Serienjunkies Werke bewerten und empfehlen können.

Bei der Registrierung bittet die App den Nutzer zunächst, seine beiden liebsten Genres anzugeben: Horror oder Thriller? Action oder Animation? Anschließend folgt man anderen Nutzern mit ähnlichen Genre-Präferenzen – oder legt gleich mit der eigenen Besprechung los.

Krittiq

So sieht die App auf dem Smartphone aus

Die Nutzerprofile bei Krittiq bestehen aus Film- und Serien-Screenshots, hinter denen sich die vollständigen Rezensionen verbergen. Verschiedenfarbige Banner sollen auf einen Blick zeigen, welche Titel dem Nutzer gefallen haben. Man kann auch gezielt nach den Bewertungen bestimmter Filme suchen.

Ob die tatsächlich aufschlussreicher sind als IMDb-Bewertungen, muss jeder für sich entscheiden.

Und wie will sich Krittiq finanzieren? Laut Mitgründer Manuel Jäger soll das Startup langfristig über die Verlinkung zu iTunes-Medien innerhalb der App Geld einnehmen. Auch im B2B-Bereich wolle man sich positionieren, Details will Jäger dazu aber nicht preisgeben. Monatlich zähle Krittiq Nutzer „im fünfstelligen Bereich“. Zwei Investoren sind an der App beteiligt.

Besonders stolz war das Krittiq-Team, als die App vergangene Woche von Apple im deutschen, österreichischen und französischen Store in den Kreis der besten neuen iOS-Anwendungen aufgenommen wurde. Krittiq ist aber auch für Android-Geräte zu haben. Der Prototyp der App war Mitte 2014 herausgekommen.

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