Der Amazon Kindle kommt vorerst nicht auf den deutschen Markt

Amazon KindleBereits seit zwei Jahren ist auf dem US-amerikanischen Markt das elektronische Lesegerät Kindle verfügbar. Mit dem von Amazon vertriebenen Gerät lassen sich Zeitungen, Bücher und Texte bequem in einem buchgroßen Gerät mit sich tragen und lesen. Der Kindle gehört zu den so genannten eBook-Readern, die mit einer stromsparenden Technologie arbeiten, die optisch sehr nah an echten Büchern ausgerichtet ist. Für Deutschland wird der Kindle wohl zunächst nicht kommen, dies berichten unter anderem die WiWo und die Internet World Business. Eine Einführung scheiterte bisher an den Verhandlungen zwischen Amazon und den deutschen Mobilfunkbetreibern. Da der Kindle die Lesedaten auf Mobilfunk-Basis bezieht, sind Verträge mit Handynetzbetreibern unumgänglich und die entsprechenden Angebote der Player im Mobilfunkegschäft bewegen sich bisher aber nicht auf dem Niveau, das Amazon für sich vorsieht.

Spanische Konkurrenz für amiando

Tticketea

Neben amiando wird der Ticketing-Markt bisher von amerikanischen Firmen wie Eventbrite oder Ticketleap dominert und auch in Europa betreten Player wie das belgische Oxynade den Markt. Zum Wochenende hat TechCrunch nun berichtet, dass der spanische Anbieter Ticketea eine Seedfinanzierung über 280.000 Euro akquirieren konnte und demnächst wohl seinen Launch begehen wird. Das Unternehmen wird seinen Sitz in Spanien haben und findet dafür die Unterstützung von amerikanischen und spanischen Business Angels. Inhaltlich soll es bei Ticketea darum gehen, auf Basis von Web2.0-Tools Events für kleine und mittelständische Event-Organisatoren zu promoten und Tickets zu verkaufen.

SAP plant seinen Umsatz zu verdoppeln

SAPNachdem der langjährige Unternehmenschef Henning Kagermann planmäßig vor etwa vier Wochen den SAP-Konzern verlassen hat, legte nun die Konzernspitze die Strategie des Unternehmens bis 2014 in einem internen Dokument vor. Wie die Financial Times Deutschland berichtet, sollen der Umsatz mit Software und softwarebezogenen Services im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt und die operative Marge auf mindestens 35 Prozent erhöht werden. Darauf verständigten sich SAP-Chef Léo Apotheker und der gesamte Vorstand. Konkurrenten wie Oracle oder Microsoft weisen Margen auf, die teilweise sogar noch höher liegen. Um diese Ziele zu erreichen, soll die Abhängigkeit von Lizenzeinnahmen verringert und das Geschäft mit wiederkehrenden Abogebühren ausgebaut werden, so die FTD weiter.