IVW schließt die Page Impression aus

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Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW) plant, die viel diskutierte Messgröße der Page Impression (PI) ab nächstem Jahr nicht mehr in ihrer Online- Tabelle gelisteter Websites auszuweisen. Die page Impression meint die Zahl der qualifizierten Zugriffe auf eine HTML-Seite, unabhängig von der Menge der darin eingebundenen Elemente. Die PI wird relevant bleiben, aber den Marktbedürfnissen insofern angepasst, als dass PIs künftig erst beim individuellen Aufruf der einzelnen Angebote sichtbar werden. Weitere Informationen in der Internet World Business.

Wooga mit erstem Facebook-Game online

Brain BuddiesGestern ging Wooga (der volle Name der Game-Firma aus Berlin lautet World of Gaming) mit seinem ersten Onlinespiel live. Bei Facebook kann man mit Brain Buddies mit Hilfe von knuddeligen Außerirdischen das Gehirn trainieren und am Ende eine Punktezahl in Form des Gehirngewichts erhalten.  Wooga hat sehr viel  Aufwand in die Grafik und die Feinabstimmung der Spiele gesteckt und geht nun den Onlinegames-Markt über das Sozialnetzwerk an. Mehr auch bei GameBizz.

Das Internet gedenkt Michael Jackson

Michael JacksonDer King of Pop ist tot und das Netz singt mit vielen traurigen Nutzern sein Requiem. Gestern starb der 50-jährige US-Sänger aufgrund übermäßigem Medikamentenkonsum an einem Herzstillstand in einem Krankenhaus in Los Angeles. Seit gestern Nacht ist das Netz erfüllt von traurigen Tweets, Statusmeldungen und Blogmeldungen rund um Michael Jackson. Der Effekt: Seine Musik ist gefragt wie nie. In den deutschen Elektronikmärkten sind nahezu keine Alben mehr verfügbar, in den Trendthemen bei Twitter belegt Michael Jackson fast alle zehn Plätze und bei Amazon.com werden die US-Album-Charts von Platz eins bis 15 komplett von Michael Jackson belegt.

Klickbetrug bei Facebook

FacebookBereits letzten Sonntag wurden Beschwerden über ein fehlerhaft arbeitendes Ad-System bei Facebook laut. Advertiser verzeichneten in ihren Trackingsystemen wesentlich weniger Clicks als Facebook ihnen gegenüber angab. Bereits seit längerem kursieren Beschwerden, das Clicking-Bots auch bei Suchmaschinen den Traffic von Anzeigen künstlich in die Höhe treiben würden. So lassen sich die Budgets von Konkurrenten schnell in die Höhe treiben. Im Falle von Facebook stellte das Sozialnetzwerk Geld für Clicks in Rechnung, die gar nicht existieren, auch von Bots. Die Differenz zu den getrackten Zahlen der Kunden variierten zwischen 20 und 100 Prozent in den USA.  Einen sehr guten Hintergrundartikel zur Thematik liefert die US-TechCrunch-Seite.