Im Hamburger Pennergame gibt es Premiumdienste zu kaufen, tamola Charity will einen Beitrag für die Gesellschaft leisten und LehrerWink bringt Ordnungs ins Chaos der Bildungs-Ressourcen. Facebook überholt endgültig MySpace und ein 15-Jähriger wirbelt die Medienbranche auf.

Premiumpaket für Hamburger Pennergame

20090715_pennergame Die Spieler des Hamburger Pennergames können ab sofort Premiumdienste buchen: Für 3,33 Euro monatlich sollen  zusätzliche Funktionen und neue Design-Elemente den Spielspaß steigern. Spielvorteile hingegen kann man sich durch die Premiumversion nicht erkaufen, die Chancengleichheit bleibt also bestehen. Neben den klassischen Zahlungsmöglichkeiten, können die neuen Dienste auch per PayPal und SMS gekauft werden. Ein Abo läuft dann über drei Monate und endet automatisch.

Mit tamola Hilfsorganisationen unterstützen

20090715_tamolaDas Cashback-Portal tamola.de, das Online-Shoppern Provisionen direkt durchleitet, will sich nun auch für die Gesellschaft stark machen. Mit tamola Charity sollen die Nutzer künftig Werbeprämien an Hilfsorganisationen ihrer Wahl weiterreichen können. Als erster Partner ist betterplace.org eingestiegen. Aus den transferierten Charity-Provisionen will tamola keinen Gewinn ziehen.

LehrerWink will Bildungs-Ressourcen ordnen

20090715_lehrerwinkImmer mehr Bildungs-Ressourcen wandern aus Schulbüchern ins Internet. Die Social-Bookmark-Community LehrerWink will diese verstreuten Inhalte nun ordnen. Die Plattform ist White-Label-finanziert und hat bereits ihren ersten Kunden: Das Umweltministerium hat auf Basis eines LehrerWink-Widgets die Community www.klimawink.de gestartet. Das Widget soll aber auch anderen Nutzern zur Verfügung stehen.

Facebook überholt MySpace

FacebookFacebook hat seinen Rivalen MySpace endgültig hinter sich gelassen. Im Juni kam Facebook auf 77 Millionen Unique Visitors – MySpace hingegen verbuchte lediglich 68,4 Millionen, meldet Marketingcharts. Hitwise-Daten belegen, dass Facebook mittlerweile 32 Prozent des Social-Network-Marktes in den USA beherrscht, MySpace nur 29 Prozent.

Twitter nichts für Teenager

20090715_morganstanleyEin 15-jähriger Praktikant der US-Bank Morgan Stanley hat die Medienbranche aufgewirbelt. Die Bank hatte den Londoner Matthew Robson nach seinem Medienkonsum befragt und seine Einblicke als research note an seine Kunden verschickt. Obwohl nicht überraschend, hat Robsons Absage an Twitter und den Printmarkt viel Aufmerksamkeit etwa beim Guardian auf sich gezogen.