Das Labfolder-Management: CFO Joris van Winsen, COO Florian Hauer und CEO Simon Bungers (von links)

Labfolder, das digitale Laborbuch aus Berlin, bekommt eine siebenstellige Wachstumsfinanzierung – und einen neuen Investor: Angeführt wird die Finanzierungsrunde vom Charité Biomedial Fund, hinter dem der Berliner Gesundheits-VC Peppermint VenturePartners steht. Außerdem beteiligen sich die Altinvestoren Vogel Ventures, der VC Fonds Technologie der Berliner IBB sowie die Business Angels Jan Bohl und Wolfgang Vahrson.

Nutzen will das 2012 gegründete Startup die Finanzierung für die Weiterentwicklung seiner Softwareplattform, fürs Marketing und den internationalen Vertrieb. Das Unternehmen, das im Oktober 2013 schon einmal eine sechsstellige Finanzierung erhalten hatte, hat inzwischen ein Team von zwölf Leuten. Nutzerzahlen nennt Labfolder nicht, laut COO Florian Hauer gebe es aber je nach Saison „eine bis zu dreistellige Zahl von neuen Sign-ups pro Tag, die meisten aus den USA“.

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Wichtigster Wachstumstreiber, so Hauer weiter, seien inzwischen der Verkauf von Lizenzen: „Hier konnten wir in den letzten Monaten unseren Umsatz drastisch steigern.“ Außerdem setzt das Startup auf Kooperationen. Einen gewichtigen Partner konnte Labfolder im vergangenen Jahr mit dem Forschernetzwerk Mendeley gewinnen.

Nicht mehr bei Labfolder an Bord ist Mitgründer und CTO Mathias Schäffner, der das Startup Ende 2014 verlassen hat. Mit CFO und Co-Geschäftsführer Joris van Winsen, seit Oktober dabei, hat CEO Simon Bungers das Führungstrio wieder komplettiert.

Bild: Labfolder