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Lars Hinrichs baut in Hamburg ein Haus. Klingt erst einmal unspektakulär – doch was der Xing-Gründer plant, hat wenig mit einer gewöhnlichen Immobilie gemein. Im Hamburger Reichenviertel Rotherbaum hat Hinrichs in den vergangenen Jahren einen Altbau von 1908 in ein luxuriöses Super-Smart-Home umbauen lassen. 35 Millionen Euro wird das Projekt kosten.

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Eigentlich sollte das Apartimentum, so heißt das Projekt, schon im September eröffnet werden. Doch das Bauvorhaben, für das Hinrichs auch mal öffentlichkeitswirksam selbst ein Haus wegbaggerte, stockte mehrmals. Unter anderem musste sich der Xing-Gründer mit dem Protest der Hamburger Schickeria gegen den Abriss des Edel-Italieners „Osteria Due“ auseinandersetzen. Inzwischen wird der kommende Februar als Eröffnungstermin angepeilt.


In Bildern: So sieht es in Lars Hinrichs’ Super-Smart-Home aus
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Von oben: Die Apartimentum-Umgebung im Hamburger Stadtteil Rotherbaum. Im Westen führt der Mittelweg vorbei, im Süden begrenzt die Badestraße das Karree.

Wie Lars Hinrichs heute über seine Facebook-Seite angekündigt hat, startet das Projekt nun mit einer Marketing-Offensive. Auf der Website und in Hochglanzprospekten gibt es erste konkrete Einblicke in das Apartmenthaus, das seinen Bewohnern „Instant Comfort“ bieten will. Gemietet werden können die vollausgestatteten Wohnungen für einen Zeitraum von sechs Monaten bis drei Jahren.

„Jeder, der ein Smartphone bedienen kann, ist für mich ein geeigneter Mieter“, sagte Lars Hinrichs vor einigen Tagen der Süddeutschen Zeitung. Ein üppiges Einkommen sollte man aber auch mitbringen: Schon für eine Wohnung von 136 Quadratmetern (die derzeit kleinste im Angebot) werden 5.440 Euro monatliche „Flatfee“ fällig. Dafür gibt es aber das volle Sortiment an futuristischen Smart-Home-Spielerein – zum Beispiel:

  • LTE-Netz im Haus, Glasfaser bis in die Wohnung
  • Türschlösser, die kontaktlos per Bluetooth funktionieren
  • Briefkästen, die einen Hinweis geben, wenn neue Post eingeworfen wurde
  • Der Fahrstuhl kann per App gerufen werden
  • Die Badewanne lässt sich per App fernsteuern, per Bluetooth kann auch unter Wasser Musik gehört werden
  • Smarte Kühlschränke, die über Inhalt und Haltbarkeitsdaten Bescheid wissen
Bilder: Apartimentum