Fizia Jauch

Nur beim Kugelstoßen musste Jennifer Fizia passen.

Der Auftritt von Jennifer Fizia war so souverän, dass Günther Jauch schon Angst um das Geld seines Senders bekam. „Ich langweile Sie, oder?“ fragte die Sprecherin und Mitgründerin des Fintech-Startups Lendstar Jauch nach ihrem souveränen Durchmarsch bis zur 32.000-Euro-Frage. „Ganz im Gegenteil, Sie regen mich auf, Sie sind eine gefährliche Kandidatin“, antwortete Jauch.

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Jennifer Fizia hat vor ihrem Job bei Lendstar als selbstständige Journalistin, Autorin und Online-Redakteurin für Sony Music und andere Unternehmen gearbeitet. Jetzt ist sie beim Fintech-Startup verantwortlich für PR- und Öffentlichkeitsarbeit und  das Social Media-Management. Auch in der Startup-Show „Die Höhle der Löwen“ hatte sie mit ihrem Mitgründer Christopher Kampshoff schon eine gute Figur abgegeben. Im September 2015 investierte Löwe Jochen Schweizer 250.000 Euro für 6,14 Prozent der Firmenanteile. Das war bis dahin die größte Investition in der Sendung.

Die Idee von Lendstar ist es, dass sich Gruppen von Menschen zusammentun können, um zum Beispiel Geschenke oder Eintrittskarten per Smartphone-App zu kaufen. Aber auch das schnelle Leihen und Verleihen von kleineren Geldbeträgen soll digitalisiert und vereinfacht werden. Ohne die Eingabe von Pin- und Tan-Nummern. Das neueste Update der App macht es möglich, Geld per Fingerabdruck an Freunde zu senden. Ein Konkurrent der P2P-App ist Cringle aus Berlin.

Bei Jauch scheiterte die bis dahin so „gefährliche“ Jennifer Fiza aus München schließlich an einer Sportfrage. Für 500.000 Euro geht es um die Angleittechnik. In welcher Sportart kann man es mit ihr weit bringen:

A Kugelstoßen

B Skisprung

C Bogenschießen

D Golf

Auch der CEO Christopher Kampshoff konnte als Telefon-Joker nicht helfen. Statt zu zocken ging Fizia lieber mit 125.000 Euro nach Hause. Mit dem Geld möchte sie ein Jahr in Philadelphia leben. Sie erzählt, dass ihr Mann immer wieder dort hinfahren würde und sie bis jetzt noch nie mitgenommen hätte. Ob auch Geld in ihr Startup fließt, ließ sie offen.

Kugelstoßen wäre übrigens die richtige Antwort gewesen.

Foto: Screenshot / RTL