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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Die 15 größten Crowd-Investments

Wonderpots bekommt in Rekordzeit Geld von der Crowd. Doch unter den größten Crowd-Finanzierungen liegt die Frozen-Yogurt-Kette derzeit nur auf Platz fünf.

Johannes Tschesche kommentiert: „Ich bin mal gespannt, ob es Korrelationen zwischen der Gesamtsumme des eingesammelten Kapitals und der damit erzielten Rendite geben wird. Und noch interessanter wird es sein, welche Projekte WARUM gescheitert sein werden.“

Thomas ergänzt: „Dass die Summen immer größer werden liegt aus meiner Sicht einfach daran, dass zum einen das Thema Crowd-Invest immer mehr positive mediale Ressonanz bis hin zum Boulevard erfärt, zum anderen Geld auf der Bank rein gar nichts bringt.“

„Das Hipster-Ding ist ein schlechter Witz!“

HipsterWas hat die harte Arbeit in einem Startup mit Latte Macchiato zu tun? Nichts! Eine Abrechnung mit dem Hipster-Gelaber von Gastautor Christoph Räthke.

Engineer findet: „4 Uniabschlüsse und 5 Sprachen? Wer mehr als 2 Abschlüsse hat, nehme ich nicht ernst, da er praxisfern ist. Ich behaupte mal, dass es beispielsweise in München und in anderen Städten mit technischen Unis weitaus nachhaltigere Unternehmengründungen gibt.“

Matthias kommentiert: „Nicht nur das „Hipster-Ding“ ist ein schlechter Witz! Ich finde, dass der Berlin-Hype generell ein Witz ist. (…) Es mag ein paar wenige Ausnahmen geben, aber Berlin bringt doch, global oder nur europäisch betrachtet, überhaupt nichts hervor. Und daran wird, meiner Meinung nach, auch ein Springer- oder Microsoft-Accelerator nichts ändern. Da sitzen jetzt ein paar Gründer, vor bunt bemalten Wänden, und tüfteln am „Autozubehör-Shop-Nr. 209“ und das soll jetzt die neue digitale Revolution einleiten?“

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Chief_J sagt dazu: „Es wird oft nicht darüber nachgedacht, was Innovation eigentlich bedeutet. Ein künstlerischer Zugang zur Innovation ist radikal, hauptsache anders und brutal neu. Ein nachhaltiger, vielleicht auch langweiliger Ansatz, was eine Innovation ist, ist die Beschäftigung und (hoffentlich) Lösung eines Problems. Diese kann ganz geringfügig in Ihrer Änderung aber langfristig entscheidend sein. Ich denke, dass viele, die nach außen hin als Hipster wirken, auf die erste Art der Innovation abzielen. Denn das hat Effekt, das wummst und man kann damit angeben. Aber was aus meiner Sicht wichtiger ist sind nachhaltige Innovationen, die Probleme aufgreifen und lösen.“

Benjamin meint: „An sich ein guter und auch richtiger Kommentar. Aber zu sagen das es keinen Berlinhype oder keine Berlin Hipster gibt ist so nicht ganz richtig. (…) Ich finde es absolut richtig nicht die ganze Szene so dazustellen, das ist vollkommen falsch. Aber sollte man auch nicht das komplette Gegenteil behaupten. Wir brauchen diese Szene, nicht nur in Berlin und ich hoffe das sie weiter wächst und stärker wird!“

Fredfeuerstein kritisiert: „Tolles Thema, aber ganz, ganz schlecht aufgearbeitet. Woher kommt z. B. der Wille, so zu arbeiten, wer will ein sog. Hipster sein und warum? Und überhaupt: Wieso verkaufen sich viele junge Kreative weit unter Wert?“

„Bitcoin wird zu 80 Prozent scheitern“

peter thiel bitcoin

Trotz eigenem Investment: Paypal-Gründer Peter Thiel glaubt eher nicht daran, dass sich Bitcoins als neue eWährung durchsetzen werden.

Christoph Cerar kommentiert auf Facebook: „Ich denke das kommt stark auf die Definition von „Erfolg“ an – da schon „echte“ Unternehmen angefangen haben, Zahlungen in Bitcoin zu akzeptieren sehe ich die „Währung“ eher auf dem Vormarsch.“

Und Hendrik Heimer kommentiert ebenda: „Bitcoins können nicht „scheitern“, weil sie nur von Nutzern verwendet werden, die an die Werthaltigkeit glauben – wie bei jeder anderen Währung auch. Oder würden wir Euros horten, wenn wir glauben würden, es wäre nur „bedruckte Baumwolle“ (Zitat Bundesbank)? Ups, es ist ja nur bedruckte Baumwolle.“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?