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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Das Märchen vom Durchbruch des Carsharings


Junge Leute lieben ihr Auto – und haben zum Teilen keine Lust. Carsharing nutzen nur die wenigsten. Und eine Studie zeigt: Das wird auch so bleiben.

Andreas Schanzenbach kommentiert unter dem Artikel: „Leute, Leute – wacht mal bitte auf. Der Wandel ist da und Konzepte wie BMW Drive Now und Smart 2 GO sind schon sehr nahe an der Alltagswelt dran. Ich habe trotz vierköpfiger Familie seit einem Jahr kein eigenes Auto mehr, obwohl ich mir die 10.000 EUR pro Jahr fürs Leasing und Benzin locker leisten könnte. Aber es ist nun mal in Metropolen ein völlig unnötiger Luxus, wenn man nicht durch die Arbeit oder andere Umstände tagtäglich darauf angewiesen ist. Der Wandel beginnt eben doch immer mit einem selbst!!! #schanzboy #cromatics“

Auf Facebook schreibt Graf Karak: „Das eigene Auto wird immer unerschwinglicher und sinnloser, der Durchbruch wird definitiv kommen.“

Dennis Chambre-Hombre schreibt auch auf Facebook: „Ich finde den Service von beiden genannten Anbietern super. Ich nutze ihn persönlich in meiner Heimatstadt häufig und bin auch öfters in Berlin, Hamburg oder München unterwegs. Da spare ich mir dann meist den klassischen Mietwagen. Würde mich sehr freuen, wenn die Geschäftsmodelle sich weiter durchsetzen würden.“

Wie Startups mit dem neuen Mindestlohngesetz umgehen

Seit dem 1. Januar gilt der Mindestlohn – auch für Praktikanten. Gerade für junge Startups ist das Gesetz eine Herausforderung. Wir haben Stimmen gesammelt.

Unter dem Artikel schreibt Mark: „Ich finde folgendes Zitat aus dem Artikel drückt ganz deutlich aus, wie sinnvoll der Mindestlohn ist: „Einige Plätze seien weggefallen, teilweise wurden die Praktikanten aber auch durch Festangestellte ersetzt.“ Und ganz ehrlich: Ich bin selber Unternehmer und finde eine indirekte Unternehmensfinanzierung durch „Ausbeutung“ nicht fair.“

Holger Seyfried kommentiert auf Facebook: „Naja, das Thema hat schon zwei Seiten. Es gibt Leute, die sehr gerne unentgeltlich in ein richtig cooles Unternehmen reinschnuppern würden. Wenn ich mal ein paar Wochen bei Google jobben dürfte, würd ich dafür noch Geld mitbringen oder ein paar Adwords-Gutscheine dafür nehmen. Sowas ist nun nicht mehr möglich.“

Auch bei Facebook schreibt Patrick Serkowski: „Lieber fünf Praktikanten, die ansatzweise gerecht bezahlt werden, als 20 die billige Arbeitskräfte sind.“

Stagniert das deutsche Crowdinvesting?

crowdinvesting crowdfundingEine Consultingfirma zeichnet ein düsteres Bild für die Zukunft von Crowdinvesting in Deutschland. „Kein Grund zur Sorge“, entgegnet die Plattform Seedmatch.

Roland Hötzinger kommentiert auf Facebook: „Negativ für die Branche ist aktuell nicht die mögliche gesetzliche Regulierung, die ja noch nicht einmal greift, sondern die inzwischen zahlreichen Pleiten der letzten Monate. Aktuell haben die Projekte die besten Fundingchancen, die den Mund am vollsten nehmen, jenseits jeglicher realistischen Betrachtung von Markt und Chancen.“

Auch auf Facebook schreibt Sam Zeini: „Ich finde es a) viel zu früh für Zukunftsprognosen und b) problematisch, wenn man alle Crowdinvesting-Bereiche über einen Kamm schert. In den Bereichen Kultur sowie nachhaltige Energien und (innovativen) Teilen der digitalen Wirtschaft ist Crowdfunding vermutlich eine Chance für den Standort Deutschland und sollte auch als solche begriffen werden.“

Lucas von Fürstenberg kommentiert unter dem Artikel: „Die Vorraussetzungen in England sind andere, soweit finde ich den Vergleich dahin gehend auch ein bisschen problematisch. Zu dem Thema von den Ausfällen sagt Seedmatch nichts. Das ist aber meiner Meinung nach der Hauptgrund, warum das Wachstum gebremst ist. Nach der ersten Euphorie kommt einfach die Ernüchterung, dass man mit Nachrangdarlehen keinerlei Handhabe hat und die Unternehmen tendenziell eben nicht gut genug für VCs sind und deshalb zu Seedmatch und Co kommen.“

Bilder von oben nach unten: Daimler.com / Gründerszene / Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von Scott Cresswell