Schreibmaschine

Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

„Locafox will das Amazon für den stationären Einzelhandel werden“

locafox-TeamLocafox ist eine lokale Einzelhandels-Produktsuchmaschine und erhielt jüngst ein Investment von Holtzbrinck Ventures. CEO Karl Josef Seilern im Interview.

Philip warnt: „Die großen sind schon im Rennen und haben ihre Gründe warum sie Local Product Search nicht ermöglichen. Der einzige Fakt ist, das USPs wie Same-Day-Delivery dazukommt. Das wars auch schon und ist ehrlich gesagt kein USP, sondern eine Form des Versands. Ich wünsche euch viel Glück, aber bin nicht besonders zuversichtlich das das was wird.“

sungsam fragt sich: „1. Was ist der konkrete Mehrwert des Kunden (ja, er kriegt das Produkt in 90min geliefert)? Ist der Kunde bereit hiefür mehr zu bezahlen? 2. Mit welchem Logistiknetz wird es beliefert und wie erfolgt die Abrechnung? 3. Wie erfolgt die Rücksendung der Ware, auch in 90 Minuten und kostenfrei? :) 4. Womit wollt Ihr Geld verdienen, Werbung? Versandkosten?“

benjaminlibor meint dagegen: „Tolles Projekt. Meiner Ansicht nach ist die Logistik gar nicht das größte Problem, da sich da schon eine ganze Menge Anbieter versammelt haben und Daimler mit seinem Engagement (u.a. tiramizoo und Mytaxi) sehr interessiert scheint den Markt zu erobern. (…) Spannender finde ich die Frage wie ihr das Tracking der Produkte im Sortiment/Lager der Händler meistert: insbesondere Warenein- und -ausgang zu tracken ist stationär eine Herausforderung und da ein einheitliches System aufzubauen das alle Händler nutzen ist nicht ganz trivial.“

Bergfürst gibt Urbanara mehr Zeit und interessiert sich fürs Immobiliengeschäft

Viel los bei Bergfürst: Die Zeichnungsphase für das Crowdinvesting mit Urbanara wird verlängert. Zudem steigt ein neuer Investor aus der Immobilienbranche ein.

Jay wundert sich: „Müsste man nicht bei gestiegenem Interesse die Zeichnungsfrist verkürzen, anstatt zu verlängern (Anteile sind doch begrenzt)? Diese Logik erscheint mir schon reichlich verquer. Der Andrang ist wohl eher überschaubar.“

Sammy entgegnet: „Unsinn! Wenn ich einen neuen Player an Bord habe, der also später dazu gekommen bin, dann räume ich diesem etwas mehr Zeit ein, damit er seiner Klientel das zeichnungsangebot entsprechend schmackhaft machen kann.“

PeterSchmidt äußert sich so: „Urbanara ist für mich eine Mischung aus dem Schlechten zweier Welten: Einerseits sehr high risk, glaube das muss man nicht erläutern. Andererseits aber auch nicht mal besonders innovativ oder spannend. Also wie man es dreht oder wendet und so sehr ich mich auch anfangs über Bergfürst gefreut habe, es wird… schwierig.“

„Irgendwann werden wir 100 Millionen Nutzer haben“

Christian Reber ist mit Wunderkit spektakulär gescheitert, mit Wunderlist Pro versucht er den Neustart. Wie geht’s voran? Der 6Wunderkinder-CEO gibt Auskunft.

Simon K. findet: „Wieso wird eine simple ToDo-Liste (…) so sehr als Vorbild-„Startup“ propagiert? Hat die deutsche Szene wirklich nichts Besseres zu bieten? Davon abgesehen ist die Konkurrenz um Welten besser (Asana, Toodledo, Trello, MyLifeOrganized, Any.do etc.). Mit dem Geld und den Köpfen hinter Wunderlist könnten viel sinnvollere Probleme unternehmerisch gelöst werden, schade drum. Oder sehe ich das alles total falsch?“

theD ist dagegen überzeugt: „Wenn von den 5 Mio. Usern nur 1% das Pro Abo bezahlen, machen die Jungs schon mal >150k/Monat. Darauf lässt sich m.E. aufbauen und das steht sehr wohl in Relation zu den Invests.“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?