Schreibmaschine

Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

„88 Prozent der Kunden brechen Kauf bei fehlender Zahlungsart ab”

payeverPayever, ein Spin-Off der Uni Würzburg und nun im ProSiebenSat.1-Accelerator, ist ein Zahlungsdienst, der Rechnung und Ratenzahlung ohne Installation bietet.

Basar Seven sorgt sich: „Ihr seid nicht mit viel Kapital eingedeckt. Wie sichert Ihr den Händlern die Zahlung? Wie prüft Ihr die Bonität des Kunden? Wie könnt ihr Zahlungsausfälle kompensieren?“

Payever-Finanzchef Artur antwortet: „Wir sind lediglich technischer Mittler für unsere Banken. Diese prüfen sowohl die Bonität und kompensieren auch mögliche Zahlungsausfälle. Der Händler hat damit kein Risiko. “

Rockets Immobilien-Expansion

lamudi

Rocket startet eine globale Immobilien-Gruppe in zwölf Ländern Asiens, Lateinamerikas und Afrikas unter der Dachmarke Lamudi.

Sebastian wundert sich: „Ich verstehe nicht, wie man in solche Länder investieren kann. Myanmar hatte noch bis vor zwei Jahren eine Militärdiktatur, Tunesien aktuell mit Übergangsregierung, Pakistan keine stabile Regierung und harte Kämpfe gegen die Taliban (Militärdiktatur bis 2008), Nigeria: ethnische Konflikte zwischen Christen und Muslimen, zahlreiche Gangs etc.“

Emerging Markets sieht das so: „High risk, high return. Wo ist das Problem? Wenn ihre Investoren ihnen dafür den Freiraum geben… Rocket ist zumindest einer der wenigen Europäer, die in Wachstumsmärkten lokale Kompetenz aufgebaut haben, das muss man ihnen lassen. Das für Immobilien zu nutzen ist ein nächster Schritt, ob es der logischste ist, sei mal dahin gestellt.“

„Diskussion über’s Geldverdienen mit der guten Sache ist antiquiert”

In der Reihe „Startup-Helden“ sprechen die Fraisr-Gründer über die Vor- und Nachteile eines Social Business‘ und die Suche nach Orientierung.

Daniel merkt an: „Ein Social Business zeichnet sich dadurch aus, dass sich das Geschäftsmodell selbst trägt, an die Mitarbeiter marktgerechte Gehälter gezahlt werden, ein soziales Problem bekämpft wird, und sämtliche Gewinne in das Unternehmen reinvestiert werden. Es klammert also den sogenannten Shareholder Value aus und konzentriert sich auf den Stakeholder Value. (…) Immer wieder hört man hier auf Gründerszene von ‚Social Business Start Ups‘ – leider werden die entscheidenden Fragen nie im Detail gestellt. Verdienen die drei nur ihr Gehalt, oder bekommen Sie den Gewinn auch auch ausgeschüttet? Investitionen in Social Business werden nämlich ohne die Risikoverzinsung zurück gezahlt.“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?