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Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Sociomantic vor 200-Millionen-Exit?

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Ganz ohne VC-Geld wuchs Sociomantic von drei Gründern auf über 200 Mitarbeiter. Die Krönung ist nun offenbar ein Millionen-Exit – an eine britische Supermarktkette.

Boris Zander schreibt dazu auf Facebook: „Vor der Leistung kann man den Hut ziehen!“

Auch Harald Schottenloher kommentiert auf Facebook: „Genau jetzt ist das sehr gut. Berlin braucht 3-Digit-Exits um wirklich international als Startup-Hub zu gelten.“

Joey schreibt unter dem Artikel: „Die Krönung wäre es, wenn sie das Angebot ausschlagen und einfach nachhaltig weitermachen. Ich finde, vieles in Berlin hat wenig mit echtem Unternehmertum zu tun, sondern mehr mit Investmentmanagement und Spekulation. Ich denke, die zukünftigen Hidden Champions aus Berlin wird man weiterhin vergeblich suchen… schade.“

Warum bei Rocket Internet so wenige Frauen in Führungspositionen arbeiten

Der weltweit agierende Inkubator Rocket Internet hat Probleme, Frauen für Führungspositionen zu finden. HR-Chefin Vera Termühlen erklärt, warum.

Rocket schreibt unter dem Artikel: „Im Bild werden aber hauptsächlich Praktikantinnen abgebildet, die bei den Ventures und nicht bei Rocket selbst tätig sind. Wenige Frauen kommen mit dem Chaos, Instabilität und ‚the most agressive guy on the planet‘ zurecht. Rocket ist und bleibt Männerdomäne.“

Martin Philipp Allmendinger schreibt auf Facebook: „Interessant, dass man nur bei den Business Schools nach Frauen Ausschau hält. Möglicherweise hilft es, sich auch einmal Hochschulen anzuschauen, die nicht so viel Geld in Marketing investieren.“

Und Julia Derndinger kommentiert ebenda: „Leider hat Rocket in letzter Zeit nicht unbedingt durch gute Auftritte bei Hochschulveranstaltungen geglänzt. Weder beim Idea Lab noch bei internen Veranstaltungen konnten die Beteiligten überzeugen, dass es cool ist, bei Rocket zu arbeiten. Und Frauen einzustellen nur um Frauen zu haben – hilft auch nicht.“

Zwei Drittel der Deutschen wissen nicht, was ein Startup ist

startup bitkom studie Die meisten Deutschen haben keine Ahnung von Startups, ergibt eine Studie. Der Rest aber findet Gründer super – und befürwortet eine Kultur der zweiten Chance.

Ronny Brünner meint dazu auf Facebook: „Muss man auch nicht. Dieser oft inflationär verwendete Begriff steht meiner Meinung nach eh nur noch für nicht wirklich ernstzunehmende ‚Unternehmen‘. Hinter jeder popeligen App steht heute eine Firma mit CEO und anderem Quatsch.“

Sandro Manke schreibt zur Personalproblematik von Startups auf Facebook: „Dass Startups typischerweise lachhafte Gehälter zahlen, ist mir auch schon aufgefallen. Aber so ist das nun mal, wenn man startet – da hat man halt keine Kohle. Die einen nennen es ausnutzen, die anderen wissen, dass es eben nicht anders geht.“

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?

Bilder: Gründerszene, Rocket Internet, © panthermedia.net/Krasimira Nevenova