Schreibmaschine

Bild: Marvin Siefke / pixelio.de

Warum die Szene sauer auf die Analyse der WiWo ist

Die Wirtschaftswoche hat vom Ende der Party in Startup-Berlin geschrieben. Nun ist die Szene gekränkt und reagiert empört. Zum Teil berechtigt. Eine Einordnung.

Gründertrainerin Julia Derndinger schreibt auf Facebook „Gut auf den Punkt gebracht. Ich frage mich nur, warum sich die Presse überhaupt irgendwann mal auf Gidsy und Amen gestürzt hat – beide haben für mich keine Relevanz in der Gründerszene (sondern nur in der presse) gehabt.“

Steingros kommentiert unter dem Artikel: „Ich würde die Thematik nicht so hoch hängen oder gar einordnen wollen. Die oben genannten Investoren wie early bird haben ferner wegen ihrer gehaltenen Anteile ein maximales Interesse an guter Stimmung in der Szene und können kritische Stimmen nicht gebrauchen. Schließlich müssen die Anteile irgendwann gewinnbringend verkauft werden.“

Anja Strauss kommentiert dort: „Sehr guter Artikel! Und ja: die WiWo ist ein Wirtschaftsmagazin für die Industrie – noch genauer – für die DAX-Unternehmen und jeweiligen Branchenführer. Kriegt man als Leser spätestens nach der zweiten Ausgabe mit. Zum Glück ist man ja heutzutage nicht mehr nur von einem Medium abhängig, sondern kann sich auch hier, bei brand eins usw. informieren.“

René Schellhammer schreibt auf Facebook: „Je lauter die Empörung desto treffender die Kritik.“

„Das ist eine brutale Belastung“ – Frank Thelen über das Aus von Doo 

frank thelen dooDas Bonner Startup Doo stellt seine Dokumenten-App ein. Warum? Wie geht’s weiter? Und tut das Scheitern weh? Gründer Frank Thelen gibt Auskunft.

Axel S kommentiert unter dem Artikel: „Danke Frank für die ehrliche Darstellung des Exodus. Das ist immer hart – selbst hier im Silicon Valley. Und wir können alle davon lernen.“

Dieter fragt: „Kann Frank Thelen eigentlich zur Zeit etwas anderes außer Eigen-PR und Interviews zur Selbstvermarktung geben? Sind die Thelens so etwas wie die Geissens der Internetwelt? :-)“

Jakob Carstens kommentiert unter dem Artikel: “Schönes Interview, ehrlich, aufrichtig, interessant.“

Daniel Schmidt kommentiert auf Facebook: „Ich hätte mir noch eine persönliche Frage gewünscht: Ob ihm im eigenen Alltag „Doo“ fehlen wird und falls ja, wie er nun seine Dokumente in Zukunft sortieren wird.“

 

Welche Kommentare haben Euch in der vergangenen Woche gut gefallen?

Bilder: Doo, PantherMediat/steba, Gründerszene