Suchergebnisse verbessern

Neben einer soliden On-Page-Optimierung der Webseite ist vor allem hochwertiger Linkaufbau in Kombination mit Online-PR und Content-Seeding für Erfolge und nachhaltig gute Positionen in den organischen Suchergebnissen unerlässlich.

Ein immer häufiger im Web und auch auf Fachkonferenzen diskutiertes Thema ist das Content Marketing.  Dieses ”Buzz-Word” gilt als eine Teildisziplin des für Link-, Traffic-, Lead- und Salesgenerierung verantwortlichen Inbound Marketings.

In diesem Artikel möchten wir Online-Marketer inspirieren, wie sie Step-by-Step – auch mit Unterstützung des linkbird SEO Management Tools www.linkbird.de – eine erfolgreiche Linkbuilding- und Content-Seeding-Kampagne aufbauen können, die als Resultat hochwertige Verlinkungen, direkten Traffic, Social Signals, positive Reputation und langfristig mehr Erfolg im SEO einbringt. Um die einzelnen Prozessschritte zu verdeutlichen, wird dieser Beitrag in fünf Segmente, von der Planung bis zur Erfolgsanalyse eingeteilt und die Theorie mit anschaulichen Praxisbeispielen ergänzt.

1. Planung der Kampagne

Die Planung der Linkbuilding- und Content-Seeding-Kampagne basiert zum einen auf der Erstellung / Generierung des Contents und zum anderen auf dessen Vermarktung.

Da die Erstellung guter Inhalte einer nicht immer planbaren Variablen – der Kreativität des Einzelnen – zugrunde liegt, sollte man sich zusätzlich auf Zahlenmaterial und Erfahrungswerte stützen, um gute Content-Ideen zu entwickeln: So ist es ratsam zum Beispiel mithilfe des Google Keyword Tools  das Suchvolumen und somit die Nachfrage bestimmter Keywords abzuschätzen, mittels Google Trends  oder Trendsmap ein Gefühl für heiße Themen zu bekommen sowie durch einen Blick auf erfolgreiche Kampagnen im Ausland passende Inspirationen zu erhalten.

Ist die Idee für den Content entwickelt, folgt die Erstellung und Aufbereitung. Zwar müssen es nicht immer gleich Infografiken oder Whitepaper sein, die optische Darstellung ist jedoch kritisch für den Erfolg. Bei linkbird haben wir eine Vielzahl unserer Contents unter Ressourcen für unsere Besucher aufbereitet: – besonders erfolgreiche Beispiele sind z.B. unser Whitepaper oder auch ein Interview zum Thema Google Penguin Update 

Gerade aber auch aus den USA erhält man viele spannende Anregungen. Rund um das Thema Content Marketing sei hier definitiv das “Content Marketing Institute”  empfohlen. Ebenfalls zur Planungsphase gehört bereits eine genaue Definition der Zielgruppe des Contents, die diesen später verlinken, verbreiten und auch für eigene Entscheidungsprozesse berücksichtigen soll.

2. Research nach Vermarktungsquellen

Im zweiten Schritt geht es darum, die erstellten Inhalte so zu vermarkten, dass man auf entsprechenden Portalen Links und Erwähnungen generiert. Hierfür ist es empfehlenswert, eine Liste potenzieller Webseiten anzulegen, die später im Zuge der Vermarktung kontaktiert werden sollen.

Für den Research eignet sich zum Beispiel Google sehr gut, gerade mit sogenannten Google Parametern (beispielsweise intitle: Keyword), lassen sich relevante und für die Kampagne passende Webseiten finden. So kann im linkbird Sitehunter zum Beispiel direkt nach Webseiten zum Thema “Online Marketing”, die bereits einmal über “Infografiken” berichtet haben, gesucht werden:

(Screenshot aus dem www.linkbird.de Tool)

Ein weiteres Werkzeug aus dem Hause Google stellen die Google Alerts dar, hierüber kann ich mich in unterschiedlichen Intervallen über die Webseiten informieren, die meine relevanten Themen aufgreifen. Es lohnt sich diese Informationsflut im Auge zu behalten, entsprechende Quellen herauszufiltern und zu archivieren.

Neben Webseiten (die natürlich gerade für das Linkbuilding interessant sind) sollten auch weitere Vermarktungskanäle genutzt werden. Als Beispiele seien folgende genannt:

  • unternehmenseigene Social Media Kanäle (Facebook, Twitter, Google+ etc.) und gegebenenfalls auch Profile der Mitarbeiter im Marketing
  • Multiplikatoren mit einflussreichen Twitter- oder Facebook-Accounts
  • eigener Newsletterverteiler und auch Newsletter von Partnerunternehmen

Über diese Kanäle werden zwar nicht unmittelbar Links generiert, es besteht jedoch die Möglichkeit, dass die Kampagne eine Eigendynamik entwickelt und somit wiederum potenzielle Webseiten zur Verlinkung anregt.

3. Contentvermarktung und Kontaktaufnahme

Die Kontaktaufnahme kann nun je nach Priorität über alle Kanäle wie Telefon, E-Mail (standardisiert oder personalisiert), Facebook, XING, Google+ und Twitter stattfinden, um gemeinsam eine Platzierung des Contents auszuarbeiten.

Je personalisierter die Anfragen sind, desto höher ist immer die Erfolgsrate, es lohnt sich gerade hier viel Zeit zu investieren, entsprechende Vorbereitungen zu treffen, konsequent nachzufassen und auch nach der Kampagne auszuwerten, welche Ansprachen am wirkungsvollsten waren.

Für die Kontaktaufnahme per E-Mail bietet linkbird einen optimal abgestimmten Workflow: Anschauen der Webseiten, vervollständigen der Kontaktdaten und dann Übergabe an das integrierte E-Mail System mit anschließender Auswertung der Erfolge verschiedener Ansprache-Templates.

(Screenshot aus dem www.linkbird.de Tool)


4. Erfolgsdokumentation / Link- und Kontaktverwaltung

Wichtig ist es, aufgebaute Links zu dokumentieren und neu gewonnene Kontakte entsprechend thematisch geordnet abzulegen. So lässt sich auch später der Erfolg genau auswerten und die Kontaktbasis für weitere Kampagnen nutzen.

So macht es beispielsweise Sinn, Personen und Webseiten, die über Infografiken berichten, große Twitter Accounts besitzen oder Wochenrückblicke schreiben, mit entsprechen Tags zu versehen und im CRM abzulegen.


(Screenshot aus dem www.linkbird.de Tool)

Sehr wichtig ist auch die Nachbereitung der Kampagne, so sollte regelmäßig nach der eigenen Marke oder dem Titel des Beitrages gesucht werden (besser: einfach wöchentlich per www.google.de/alert die Informationen erhalten), denn immer wieder werden Erwähnungen oder auch ganze Textauszüge übernommen, ohne, dass ein Link dafür gesetzt wurde; hier hat man einfaches Spiel und erhält ohne großen Aufwand zusätzliche Backlinks.

5. Erfolgsanalyse und Auswertung

Zuletzt sollte entsprechend ausgewertet werden, wie viel Budget für die Kampagne aufgewendet wurde und welche Ergebnisse erzielt werden konnten. Im SEO ließe sich dann auch leicht ein Preis pro Link ausrechnen – besser ist es natürlich, wenn in direkt belastbaren KPIs wie Traffic, Leads oder Sales entsprechende CPCs, CPLs und CPOs ausgerechnet werden können und so direkte aber auch nachhaltige Effekte der Kampagne durch die Positionsverbesserung innerhalb der organischen Suchergebnisse berücksichtigt werden.

Die Qualität der generierten Links lässt sich nach der Kampagne anhand des Linkprofils auswerten, Traffic und Conversions können in gängigen Analyse-Tools ausgelesen werden.

Wie viel Traffic und Conversions über den Content – wenn er auf der eigenen Seite erstellt wurde – generiert wurde und was das Seeding, zum Beispiel in Gastbeiträgen, Foren an Referral-Traffic eingebracht hat, zeigt Google Analytics zum Beispiel unter “Besucherquellen” -> “Quellen” -> “Verweise”:

(Screenshot aus Google Analytics)

Fazit

Linkbuilding in Verbindung mit Content-Marketing-Kampagnen kann einen nachhaltigen Besucherkanal darstellen, der über dauerhafte Präsenz im Web und verbesserte Positionen in den Suchmaschinen auch weit über den eigentlichen Kampagnenzeitraum hinaus neuen Traffic und damit auch Leads und Sales generiert.

Zwar zeigen sich die Erfolge in den organischen Suchergebnissen nicht sofort und eine konstante Optimierung und Arbeit am Kanal ist unerlässlich, aber Content Marketing und Linkbuilding sollten in jedem Online-Marketing-Mix berücksichtigt werden.

Da solche Kampagnen in der Regel kostspielig und zeitaufwendig sein können, ist eine gute Planung und strukturierte Umsetzung elementar.

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