Gerade eben habe ich in Berlin Kolja Hebenstreit wieder getroffen. Kolja kenne ich noch aus seinen Münsteraner Zeiten, als er sich mit dem hiesigen BWL-Studium herum geschlagen hat. Parallel dazu hat er wie ich damals auch ein Event-Portal betrieben und war nebenbei schon bei Spreadshirt aktiv. Letztendlich hat sich dann bei Ihm recht schnell der Drang zur Praxis durchgesetzt. In seinem Fall hat sich das als gute Entscheidung erwiesen: Mittlerweile leitet Kolja bei Spreadshirt einen eigenen Geschäftsbereich und hat sich eine gute Reputation als Online-Marketing-Fachmann aufgebaut. Darüber hinaus war er neben Lukasz auch einer der ersten Supporter des StudiVZ und wurde hierfür mit Anteilen vergütet… Dem lukrativen Exit sei Dank, tätigt Kolja seitdem (meist Seite an Seite mit Lukasz) weitere Investments bei denen er neben Geld vor allem auch sein Netzwerk und Online-Marketing-Expertise einbringt.
Mit Ihrem jüngsten Investment, sind die beiden Leipzig-Berlin-Pendler jetzt auch im “Frühstücks-Business” aktiv: Max, Hubertus und Phillip von MyMuesli freuen sich auf neue “Teammitglieder” und frisches Kapital.
[jan]

Mich würde interessieren, was sich Lukasz und Kolja dabei gedacht haben. In meinen Augen vereint mymuesli so ziemlich alle negativen Aspekte eines online biz models:
1) Lagerhaltung (verderbliche Güter!)
2) Manuelle Produktion (jede Mischung muss individuell gemixt werden!)
3) Logistik (Versandkosten, Rücksendungen!)
4) Komplexität (566 Billiarden Variationen)
5) fehlende Skalierbarkeit (wenn ich 50x soviele Müslies mixen will, brauche ich 50x soviele Mitarbeiter)
6) geringe Margen
7) bürokratische Auflagen (Lebensmittelproduktion)
…
Was bitte ist an diesem Geschäftsmodell sexy?
[...] Es waren ereignisreiche Tage: Wir haben neue Teammitglieder begrüßt, Besuch bekommen, waren im Fernsehen… und auch online tauchte mymuesli so manche Mal auf: So hatte Miss Shoppingverse das Frühstück 2.0 für Rosinenpicker entdeckt, und Anke ist zwar meistens unzufrieden mit der Frisur, doch (vielen Dank!) zufrieden mit unserer Geschäftsidee. Ach ja, Müsli blüht auf der Blogwiese, während Bärenfreunde selbst mixen. Kolja schmeckt es ganz gut, was er sich da zusammenstellte (aber als Teammitglied fehlt natürlich die Objektivität ), Jan berichtete kurz und schmerzlos (so auch Alexander), während Andreas ein kleines Geheimnis verraten hat. Marnem kämpfte mit der Steuer, Verzeihung, mit der Nummer, und ich habe mit Vincent gesprochen, dann ging es in den Zigarren Club. Jens ist also zurück aus dem Urlaub, while we and our beloved cereals received some funding. Und lieber Jochen, das ist alles kein Witz (aber ich stimme zu, in Passau könnte man an Kabarett denken ). Logic dagegen für mich unlogisch (weil unverständlich), nachvollziehbar dagegen das hier, glücklicherweise schreibt Lukasz auf englisch, sonst würde ich womöglich wieder nichts verstehen (siehe gerade schon bei Logic). Und dann lese ich noch ein wenig bei Silke und im Ergebnis weiß ich nun, dass das noch sicher nicht alles war für den kleinen Rückblick. Aber es gibt ja auch noch was zu verlosen und überhaupt. Aber dazu später… [...]
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